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Internet
04/16/2011

USA treiben Online-ID voran

Die US-Regierung hat gestern, Freitag, ihre Pläne zur geplanten elektronischen Identität konkretisiert. Anders als in anderen Ländern soll die primäre Umsetzung nicht zentral von staatlicher Stelle erfolgen, sondern durch eine Reihe von Unternehmen. Wirtschaftsstaatssekretär Gary Locke betonte weiters, eine Big-Brother-Überwachung sei nicht geplant.

Anstelle einer nationalen elektronischen ID sieht die Obama-Verwaltung mehrere wählbare IDs vor, die bei unterschiedlichen Services zum Einsatz kommen und von mehreren ID-Anbietern ausgestellt werden können. Neben sicherem Banking und Online-Einkäufen soll das System aber auch Zugang zu persönlichen Gesundheitsinformationen und E-Government-Services bieten. Sämtliche Services sind auf freiwilliger Basis abrufbar, so Locke.

Das geplante ID-System sei eine Reaktion darauf, dass die alte Passwort-Username-Kombination nicht mehr gut genug für die Anforderungen unserer Zeit sei. „Es macht zu viele Konsumenten, Regierungsstellen und Unternehmen angreifbar für ID- und Datendiebstahl“, so der Regierungssprecher. Laut US-Regierung seien 2010 über acht Millionen US-Bürger von Identitätsdiebstahl im Internet betroffen gewesen. Über das neue System könnten mittelfristig auch Passwörter im Internet ersetzt werden, glaubt die US-Regierung.

In einem ebenfalls gestern veröffentlichten 55-seitigen PDF-Dokument wird die nationale Strategie näher erläutert.

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