Netzpolitik
05/25/2014

USA will chinesische Hacker an Einreise hindern

Die USA überlegen laut Berichten, chinesische Staatsbürger durch Visa-Verweigerung von den beiden Hacker-Konferenzen Def Con und Black Hat auszuschließen.

Vor kurzem haben die USA fünf chinesische Beamte wegen Industriespionage angeklagt. Der Kampf gegen Cyber-Angriffe aus dem Reich der Mitte soll anscheinend weiter verrschärft werden. Jetzt überlegt Washington nach berichten von Reuters, chinesische Computerexperten mit Visa-Einschränkungen zu belegen, um zu verhindern, dass sie zu den IT-Sicherheitskonferenzen Black Hat und Def Con im August anreisen.

Auf der Black Hat Konferenz sollten eigentlich drei chinesische Hacker Vorträge halten, wie engadget schreibt. Der Veranstalter der beiden Fachtagungen, Jeff Moss, gibt an, nichts von den Plänen der Regierung zu wissen. Bei Twitter schreibt er aber, dass ein solcher Schritt kein Weg sei, eine positive Community zu fördern. Bislang sind noch keine Sanktionen in Kraft getreten.