Zensur
05/23/2011

Vorwurf: Cisco hilft China bei Netz-Überwachung

Die US-Firma soll Equipment für besseres Tracking optimiert haben.

Dass westliche Technologie-Unternehmen ihr Know-How an Länder verkaufen, die damit Bürger ausspionieren und überwachen, wurde immer wieder

. Nun wird abermals solch ein Vorwurf erhoben. Diesmal wird dem US-Netzwerkausstatter Cisco vorgeworfen, mit der chinesischen Regierung zu kooperieren, um Menschen zu überwachen. Wie die New York Timesberichtet, hat die Organisation Human Rights Law Foundation stellvertretend für die Religionsgemeinschaft Falun Gong diesbezüglich eine Klage bei einem US-Gericht eingereicht.

Das Unternehmen wird darin beschuldigt, Geräte und Infrastruktur so modifiziert zu haben, dass eine Überwachung leichter fällt. Die Ankläger stützen sich auf interne Dokumente. Aus diesen geht etwa auch hervor, dass Cisco sehr aggressiv um chinesische Aufträge geworben hat. Cisco habe zudem geholfen, eine Firewall zu realisieren, die Inhalte im Netz zensiert und die hilft, Regimegegner ausfindig zu machen und zu überwachen.

In einer ersten Reaktion distanzierte sich Cisco von den Vorwürfen. Man betreibe keine Netzwerke in China, modifiziere auch kein Equipment und helfe auch nicht bei Zensurmaßnahmen. Die Vorwürfe sein haltlos.

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