Hackerangriff auf die Website des AK Vorrat und die Kampagnenseite gegen das neue Staatsschutzgesetz.

© Screenshot

Hackerangriff
06/03/2015

Website des AK Vorrat gegen Staatsschutzgesetz lahmgelegt

Der Webserver des AK Vorrat, für die Online-Kampagne gegen das Staatsschutzgesetz verantwortlich, wurde von Angreifern lahmgelegt. Jetzt kann man nur offline protestieren.

Auf der Website von AK Vorrat war am Dienstagabend ein „Defacement“ mit strafrechtlich relevanten Inhalten zu sehen. Personenbezogene Daten von Menschen, die die Kampagne gegen das neue Staatschutzgesetz online unterschrieben haben, sollen keine gestohlen worden sein.

Bis der Vorfall vollständig geklärt ist, wollen die Website-Betreiber die Kampagnen-Seite staatsschutz.at die Online-Petition jedoch nicht mehr aktivieren. Intteressierte Nutzer können stattdessen ein PDF-Formular runterladen, ausdrucken und unterschreiben, um gegen das geplante Gesetz zu protestieren. Bisher kamen online rund 3500 Unterschriften zusammen.

„Niemand ist wütender als wir, dass unsere politische Arbeit, aus welchen Motiven auch immer, durch diesen Angriff behindert wurde und zwar dort wo unsere Kernkompetenz liegt, im Datenschutz“, heißt es auf der Seite des AK Vorrat.

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