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06/18/2013

16 Millionen Dollar für Oculus Rift-Macher

Mit den Geldern soll die Entwicklung der HD-Variante vorangetrieben werden, die schlussendlich auch für den Consumer-Markt gedacht ist. Eine Veröffentlichung vor 2014 erscheint dennoch unwahrscheinlich. Das Risikokapital kommt von zwei US-Investoren.

Die Macher der Virtual Reality-Brille Oculus Rift haben in einer ersten Finanzierungsrunde 16 Millionen US-Dollar von den Risikokapitalgebern Spark Capital und Matrix Partners erhalten. Das Unternehmen Oculus VR konnte bereits im Vorjahr auf Kickstarter mehr als 2,4 Millionen US-Dollar an Geldern einnehmen und übertraf damit sein ursprüngliches Ziel von 250.000 US-Dollar bei weitem. Dieser Erfolg ist nun offenbar auch einigen Investoren aufgefallen, denn Oculus VR wollte ursprünglich nur 5,5 Millionen US-Dollar in der ersten Runde einnehmen.

Ab 2014 für rund 300 Euro
Mit den Geldern wolle man nun die Entwicklung der HD-Variante der Oculus Rift vorantreiben. Die im Rahmen der Kickstarter-Kampagne verkauften Developer Kits boten lediglich eine Auflösung von 1280 mal 800 Bildpunkten, die einer Auflösung von 640 mal 800 Pixeln pro Auge entsprechen. Für die Consumer Version wolle man zumindest einen Bildschirm mit 1920 mal 1080 Bildpunkten verbauen, sodass pro Auge 960 mal 800 Pixel verbleiben. Die aktuelle Version beinhaltet bereits einen derartigen Bildschirm. Ein offizieller Termin oder Preis für die Consumer-Version steht dennoch aus, der Preis dürfte allerdings bei rund 300 US-Dollar liegen und die Veröffentlichung wird nicht vor 2014 erwartet.

Privater Rückschlag
Die Brille fand zahlreiche Unterstützer aus der Videospiel-Branche, darunter Valve, id Software sowie einige andere Spielestudios, die ihre Titel an die noch kaum verbreitete VR-Brille angepasst haben. Zuletzt musste das Unternehmen einen privaten Rückschlag verkraften, denn Andrew Reisse, Chef-Ingenieur und Mitbegründer des Unternehmens, wurde bei einer Verfolgungsjagd, in der drei Gang-Mitglieder verwickelt waren, überfahren.

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