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15.10.2016

Air Berlin verbietet Samsungs Galaxy Note 7 an Bord

Nachdem die US-Behörden das Handy auf allen Flügen innerhalb der USA verboten haben, ziehen europäische Fluglinien nach.

Das Smartphone Samsung Galaxy Note 7 darf nicht mehr auf Air Berlin-Flüge mitgenommen werden. Das Verbot gelte ab sofort, sagte eine Air-Berlin-Sprecherin am Samstag auf Anfrage. Zuvor wurde lediglich davor gewarnt, das Handy an Bord in Betrieb zu nehmen oder zu laden. Zu dem Air-Berlin-Konzern gehört seit 2011 auch die österreichische Fluglinie Niki. Sprecherin Milene Platzer bestätigte am Samstag gegenüber der futurezone, dass das Verbot auch auf Niki-Flügen gilt.

Das US-Verkehrsministerium hatte zuvor ein völliges Verbot des Handys auf Inlandsflügen erlassen. Ein Sprecher der Lufthansa teilte mit, das Unternehmen fordere seine Passagiere auf, die Geräte nicht auf US-Flüge mitzunehmen.

Sicherheitsrisiko

Das Modell Note 7 hatte zuletzt immer wieder angefangen zu brennen. Aus Sicht der US-Behörde stellen die Samsung-Geräte deshalb ein Sicherheitsrisiko dar. Wer mit einem solchen Telefon per Flugzeug in die USA einreist und dabei erwischt wird, muss mit einer Strafe rechnen, kündigte das Verkehrsministerium an.

Die Gepäckkontrollen an deutschen Flughäfen werden deshalb aber nicht verschärft. „Das wird nicht von der Bundespolizei kontrolliert“, sagte ein Sprecher der Bundespolizei, die für die Kontrollen zuständig ist.