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11.07.2012

Android-Konsole sammelt eine Million US-Dollar

Die mit 99 Dollar extrem günstige Ouya-Konsole basiert auf Android 4.0 und soll ab März nächsten Jahres ausgeliefert werden. Das Gerät ist unter anderem mit einem Quadcore-Prozessor ausgestattet und soll das Spielen von Mobile Games auf dem Fernseher ermöglichen.

Die Android-Konsole Ouya erreichte bereits nach acht Stunden und 14 Minuten ihr Ziel von 950.000 US-Dollar und legte damit einen erfolgreichen Start hin. Die Konsole, die auf Googles freien Android-Betriebssystem basiert, wurde unter anderem vom Designer Yves Behar, der bereits für den ersten Laptop der "One Laptop per Child"-Initative entwarf, entwickelt.

Billig-Konsole mit Top-Ausstattung
Ouya soll über einen Tegra 3 Quadcore-Prozessor, 1 GB RAM, 8 GB internen Speicher sowie zahlreiche Anschlüsse, wie HDMI, WLAN, Bluetooth sowie USB verfügen. Das Gerät wird zwar über Android 4.0 verfügen, ob es eine Zertifizierung für den Play-Market von Google erhalten wird ist jedoch noch unklar. Das Format des mitgelieferten Controllers erinnert stark an das Design des Xbox 360-Controllers, verfügt jedoch auch über eine Touch-Steuerung, wodurch Mobile Games leichter adaptiert werden sollen.

Neuer Rekord möglich
Die nur 1.000 "Early-Bird"-Geräte um 95 US-Dollar waren binnen kürzester Zeit vergriffen. Mittlerweile (8:30 Uhr Morgens) steht das Projekt bereits bei mehr als 2 Millionen US-Dollar und könnte bei einer verbleibenden Laufzeit von 28 Tagen einen neuen Rekord aufstellen. Der derzeitige

liegt bei knapp 10,2 Millionen US-Dollar, der im Mai von den Entwicklern der Pebble, einer E-Ink-Uhr, aufgestellt wurde.