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14.05.2012

Anti-Facebook: Diaspora will im Sommer starten

Das dezentral organisierte Soziale Netzwerk Diaspora soll noch diesen Sommer den Alpha-Status verlassen und öffentlich zugänglich werden. Noch dazu gab man bekannt, dass Diaspora am Y Combinator-Programm teilnehmen werde, über das bereits viele namhafte Startups finanziert wurden.

Das soziale Netzwerk Diaspora könnte noch diesen Sommer seinen seit der Veröffentlichung

erhaltenen Alpha-Status verlassen und frei zugänglich werden. Das gaben die beiden Gründer des als "Anti-Faceboook" bezeichneten Projekts " Max Salzberg" und "Daniel Grippi"in einem Interview mit der Bloomberg Businessweekbekannt. Demnach werde Diaspora auch ab Juni am renommierten Programm des Startup-Finanziers Y Combinator teilnehmen, über das bereits Unternehmen wie Dropbox oder scribd finanziert wurden.

Große Pläne für das "Anti-Facebook"
Diaspora erregte bereits bei seiner Ankündigung Anfang 2010 für Aufsehen. Das dezentral organisierte Netzwerk will seinen Nutzern die volle Kontrolle über ihre Daten geben, dabei aber einen ähnlichen Funktionsumfang wie Facebook bieten. Dabei sollen die Nutzer aber nicht nur die Kontrolle über die Inhalte selbst, sondern auch über deren Darstellung erhalten, wie die Diaspora-Gründer im Interview erwähnten.

Das Projekt sammelte im Juni 2010 mehr als 200.000 US-Dollar über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter. Zu den prominentesten Spendern zählte auch Facebook-Gründer und CEO Mark Zuckerberg. Ursprünglich hätte die Beta-Version bereits im November 2011 erscheinen sollen, allerdings wurde dies durch

verzögert.

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