Produkte 03.12.2014

Apple-Patent für Bruchsicherung von fallenden iPhones

Was wäre, wenn das iPhone keine Schäden mehr aufweisen würde, wenn es runterfällt? Ein Patent wurde von Apple beim US-Patent und Trademarkt Office eingebracht und genehmigt.

Das nächste iPhone könnte sich bereits in die richtige Richtung drehen, wenn es runterfällt und so auf dem Boden aufkommen, dass das Glas am Ende nicht beschädigt ist. Klingt noch ein wenig utopisch, aber Apple hat tatsächlich ein Patent eingereicht, das genau dies beschreibt. Der Konzern hat ein Patent für einen Mechanismus erhalten, mit dem sich das iPhone im freien Fall neu ausrichtet und wie eine Katze landet – und zwar auf allen vieren. Risse oder Sprünge im Glas sollen auf diesem Weg verhindert werden. Doch auch weitere sensible Komponenten, wie etwa die Kameralinse, sollen auf diese Art und Weise geschützt werden. Das berichtet "AppleInsider".

Laut dem Patent spürt ein Sensor, dass sich das iPhone im freien Fall befindet und orientiert das Gerät in Folge neu um. Auch der Aufprall wird eingeschätzt und durch einen Schutzmechanismus ändert das iPhone selektiv seine Position. Das Patent ist äußerst komplex und deutet auf zahlreiche Einsatzmöglichkeiten hin. Das von der Patentbehörde genehmigte Patent ist derzeit nur für die Verwendung bei Mobilfunkgeräten vorgesehen, würde sich aber auch in anderen Anwendungen einsetzen lassen.

Erstmals tauchte das Patent bereits im September 2011 beim US-Patentamt auf. Wann der Mechanismus genau zum Einsatz kommen soll, ist noch unbekannt. Derzeit ist das größte Problem bei dieser Idee allerdings, dass es noch keine Komponente gibt, die zeitgerecht den Abstand zwischen Boden und dem iPhone im freien Fall messen kann, bevor das Gerät tatsächlich am Boden aufkommt.

( futurezone ) Erstellt am 03.12.2014