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Videobearbeitung
04/13/2011

Apple präsentiert Final Cut Pro X

Die neue Version der Profi-Videoschnitt-Software greift stärker auf Hardware-Ressourcen zurück, rendert Filme während des Editier-Vorgangs im Hintergrund und weist eine ganze Reihe weiterer Neuerungen auf.

Apple hat im Rahmen der National Association of Broadcasters Conference (NAB) das Profi-Videoschnitt-Programm Final Cut Pro X vorgestellt. Die Veröffentlichung stellt die bisher größte Weiterentwicklung des seit 12 Jahren beliebten Editier-Systems dar. Final Cut Pro X ist die erste 64-Bit-Version der Software und erstmals in der Lage mehr als 4 GB RAM, sowie bis zu acht Prozessorkerne am Mac für seine Aufgaben zu verwenden. Dadurch ist das Programm in der Lage, geschnittene Videos im Hintergrund permanent zu rendern, anstatt diesen Vorgang an das Ende des Arbeitsablaufs anzugliedern.

Weitere Features der neuen Software sind automatische Gesichtserkennung, sofortige Farb-Anpassung zwischen zwei Video-Clips, automatische Bildstabilisierung beim Datei-Import, Unterstützung von Videos mit "4K"-Auflösung (ca. 4.000 Pixel horizontal), Schlagwortvergabe für einzelne Teile eines Videos, erweiterte Suchmöglichkeiten, automatische Bild-Ton-Synchronisation und ein neues User Interface samt Scroll-Funktion "Magnetic Timeline".

Final Cut Pro X ist ab Juni im Mac App Store erhältlich. Die Basis-Version soll 299 US-Dollar (ca. 207 Euro) kosten, die Studio-Version 999 Dollar (692 Euro).