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07/28/2011

Apple verrechnet 4000 Dollar für Lion-Download

Apples Umstieg auf den digitalen Vertrieb des Betriebssystems Lion hat zu ersten Problemen geführt. Mehrere User berichten, dass der Download von Lion mehrfach verrechnet wurde. Einem Lion-Käufer sollen sogar 4000 Dollar abgebucht worden sein. Betroffen sind offenbar bislang nur Kunden, die ihre iTunes-Käufe über PayPal abwickeln.

Wie aus den offiziellen Apple-Support-Foren ersichtlich wird, wurde manchen Usern der Download vier bis sechs Mal verrechnet. Ein Lion-Käufer beklagt sich über eine Rechnung von 600 Dollar, das Technologieportal AppleInsider berichtet gar von einem Fall mit Abbuchungen in der Höhe von 4000 Dollar. Die zu viel verrechnete Summe wird laut Auskunft der Betroffenen zwar im PayPal-Account als rückgebucht ausgewiesen. Den User drohen nun aber teure Überziehungszinsen bei ihren Banken.

Verärgerung über PayPal Folgekosten

Denn aufgrund des Geschäftsmodells von PayPal werden die Beträge je nach Account sofort vom Bankkonto abgebucht. Gut geschriebene Beträge werden aber wie in dem aktuellen Fall nicht automatisch auf das eigene Bankkonto rückgebucht, sondern können erst mit großer Verzögerung von PayPal transferiert werden. Manche User beklagen auch, dass die Gutschriften nach mehreren Tagen noch immer nicht in ihren PayPal-Accounts aufgetaucht sind.

Laut Auskunft der Betroffenen ist Apple das Problem bekannt. Service-Mitarbeiter führen das Problem auf eine Überlastung des automatisierten Bezahlsystems zurück. PayPal hingegen weist jede Schuld von sich zurück und weigert sich entstandene Folgekosten durch die Fehlabbuchungen zu übernehmen. Apple hatte erst kürzlich bekanntgegeben, dass das neue Betriebssystem innerhalb der ersten 24 Stunden

heruntergeladen wurde. Der ausführliche futurezone-Test von Lion findet sich
.

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