Unternehmen
01/04/2011

Apple wertvoller als Microsoft

Der US-Konzern konnte inzwischen sogar seinen Erzrivalen Microsoft überholen und liegt laut Handelsblatt-Börsenweltrangliste nun auf Platz drei der 100 wertvollsten Unternehmen.

Das Jahr 2010 kann sich für Apple sehen lassen. Nicht nur das iPad brachte dem Computerkonzern großen Erfolg ein, Apple lieferte insgesamt ein Rekordergebnis nach dem anderen. So kommt es auch wenig überraschend, dass Apple inzwischen zur absoluten Spitze der wertvollsten Unternehmen weltweit zählt, wie aus der aktuellen Handelsblatt-Börsenweltrangliste hervorgeht, die am Montag veröffentlicht wurde. Apple konnte sich 2010 gleich um zehn Plätze verbessern, hat seinen Erzrivalen Microsoft hinter sich gelassen und liegt nun auf Platz drei im Ranking.

Microsoft muss sich mit dem fünften Platz zufrieden geben, der Konzern kommt derzeit auf einen Wert von 179 Milliarden Euro. Die Apple-Aktie konnte im abgelaufenen Jahr um 70 Prozent zulegen, der Börsenwert von Apple liegt laut Handelsblatt nun bei 221 Milliarden Euro.

Nur Energiekonzerne wertvoller
Nur zwei Energiekonzerne haben Apple 2010 noch schlagen können - Exxon Mobil (276 Milliarden) und Petrochina (227 Milliarden). Den deutschen Softwarekonzern SAP beispielsweise könnte Apple inzwischen gleich viereinhalbmal aufkaufen. Das US-Unternehmen repräsentiert aber auch ganz allgemein einen Wiederaufschwung in den USA. So stammen diesmal 38 der Top-100-Unternehmen in dem Handelsblatt-Ranking aus den Vereinigten Staaten. 2007, auf dem Höhepunkt des Börsenbooms, waren es nur 32.

(futurezone)