© Thomas Prenner

Smartphone
12/01/2013

Asus Fonepad Note FHD 6 im Test: Übergewichtiges Phablet

Asus versucht mit seinem ersten Phablet die besten Funktionen der Konkurrenz zu vereinen. Doch dabei wurde die Bedienbarkeit etwas übersehen.

Der Erfolg von Samsungs Galaxy Note-Modellen mag den Eindruck erwecken, dass Phablets in der breiten Masse angekommen wären, doch diese Smartphones sind nach wie vor lediglich ein kleiner Vorgeschmack auf die kommende Generation. Während sich die durchschnittliche Bildschirmgröße von Smartphones langsam aber sicher erhöht, testen Hersteller wie Samsung, Huawei und Asus bereits jetzt ihre Geräte in scheinbar aberwitzigen Dimensionen. Die Kategorie der 6 Zoll-Smartphones ist bislang noch ein eher elitärer Kreis. Lediglich das Huawei Ascend Mate, das Samsung Galaxy Mega, Sonys Xperia Z Ultra sowie Nokias Lumia 1520 konnten diese magische Grenze bisher durchbrechen. Nun gesellt sich mit dem Asus FonePad Note FHD 6 ein weiteres Modell hinzu.

Asus hatte bereits im Vorjahr auf der IFA das Fonepad vorgestellt, das im Grunde genommen ein 7 Zoll-Tablet mit Telefon-Funktion ist. Im Vergleich dazu unterschreitet das FonePad Note mit einem sechs Zoll großen Bildschirm knapp die Grenze zum Tablet und kann zudem mit einem Digitizer, erweiterbarem Speicher sowie einem günstigen Preis aufwarten. Für nur 350 Euro soll das mit einem Intel-Prozessor bestückte Phablet den Kampf mit Samsungs Galaxy Note und Sonys Xperia Z Ultra aufnehmen. Doch in einigen Punkten, wie der Verarbeitung, hinkt es den großen Vorbildern hinterher. Die futurezone hat das günstige Phablet genauer unter die Lupe genommen.

Klobiges Plastik

Das Gehäuse des Fonepad Note löst gemischte Gefühle aus. Das Kunststoff-Gehäuse ist stabil gebaut, in einem kleinen Eck auf der rechten Seite knarzt es jedoch bei Druck recht stark. Dort ist offenbar ein Hohlraum, der Zweck für diesen ist jedoch unklar. Auch beim Einschub für den Stift weist die Konstruktion Mängel auf und gibt bei gezieltem Druck nach. Von hinten betrachtet glaubt man eher ein kleines Tablet als ein Smartphone vor sich zu haben. Das liegt wohl auch an den mitunter wuchtigen Maßen. 16,5 Zentimeter in der Länge sowie 8,9 Zentimeter in der Breite sind alles andere als ein kompaktes Maß für die Hosentasche, für die Innentasche eines Mantels oder Sakkos reicht es jedoch. Damit ist es ähnlich groß wie das Samsung Galaxy Mega, das jedoch über einen 0,3 Zoll größeren Bildschirm verfügt und deutlich schlanker ist. Während das Mega lediglich acht Millimeter dick ist, misst das FonePad Note 10,3 Millimeter an der dicksten Stelle.

Auch das Gewicht ist mit 210 Gramm recht hoch und kommt damit Tablets deutlich näher als viele andere Phablets. Zum Vergleich: Googles 7 Zoll-Tablet Nexus 7 wiegt 290 Gramm, Sonys 6,4 Zoll-Riese Xperia Z Ultra knapp 212 Gramm. Die Verwendung des Fonepad gestaltet sich zeitweise auch etwas mühsam. Die Ränder sind an den Seiten mit je acht Millimetern recht breit, bei Samsungs Galaxy Note 3 messen diese lediglich die Hälfte. Das verkürzt einerseits den Aktionsradius des Daumens auf dem Display und gestaltet das ohnedies wuchtige Smartphone unnötig breit. Auch oben und unten wurde der Platz nicht zu knapp gestaltet und die Ränder sehr breit ausgeführt. Insgesamt 16 Millimeter liegen vom Display bis zur äußersten Gehäusekante. Asus hat versucht, sich vom Design des HTC One inspirieren zu lassen und sowohl oben als auch unten Lautsprecher mit breiten Gittern platziert.

Da Asus die recht große Fläche aber nicht einmal mit Hardware-Tasten bestückt hat, nehmen die Softkeys einen Teil des Bildschirms ein und lassen so Zweifel an der Sinnhaftigkeit des Designs aufkommen. Durch die Softkeys ist die tatsächlich nutzbare Displayfläche sogar etwas kleiner als der 5,7 Zoll-Bildschirm des Galaxy Note 3. Dieser ist zwar zumindest etwas breiter, aber das ist in Anbetracht der breiten Ränder nicht unbedingt ein Pluspunkt für die einhändige Bedienung. Umso enttäuschender ist die Tatsache, dass Asus keine Software-Lösungen für eine verbesserte einhändige Bedienung mitliefert, wie das bislang noch jeder andere Hersteller getan hat. Eine angepasste Tastatur oder Eingabe von Telefonnummern wäre durchaus hilfreich, stattdessen hat sich Asus auf die Funktionen des mitgelieferten Stifts mit Digitizer konzentriert.

Asus Fonepad Note

Asus Fonepad Note

Asus Fonepad Note

Asus Fonepad Note

Asus Fonepad Note

Asus Fonepad Note

Asus Fonepad Note

Asus Fonepad Note

Das macht eine einhändige Bedienung des Fonepads nahezu unmöglich. Zu groß sind die Wege, die auf dem Display allein bei der Bedienung der Tastatur zurückgelegt werden müssen. Man wird sich letztendlich immer mit der zweiten Hand helfen müssen, nur grundlegende Funktionen wie Abheben oder das Aktivieren des Bildschirms lassen sich vernünftig mit einer Hand erledigen. Zumindest bei der Platzierung der Lautstärkewippe und des Power-Buttons hat Asus mitgedacht und diese beide eng nebeneinander an der rechten Seite platziert. Die Haptik des Fonepads ist in Ordnung, auch wenn der verwendete Kunststoff sehr glatt und zeitweise rutschig ist. Zudem verdreckte die getestete weiße Variante sehr schnell, es waren recht schnell Fettschmierer und Staub, der haften blieb, zu sehen.

Hochauflösend, aber blass

Asus setzt beim Fonepad Note auf einen Super IPS+ LC-Bildschirm, ähnlich dem, der auch beim Huawei Ascend Mate zum Einsatz kommt. Dieser verfügt allerdings über eine Full HD-Auflösung und somit auch eine deutlich höhere Pixeldichte (367 ppi). Hier hat sich Asus auch absolut nichts zu Schulden kommen lassen, Schrift und andere Inhalte sind scharf, einzelne Pixel mit dem freien Auge zu erkennen, ist praktisch unmöglich. Besonders gut macht sich das bei kleinen Schriftgrößen oder Webseiten ohne mobile Anpassung bemerkbar, da die Schrift hier weiterhin gut lesbar bleibt.

Bei den Farben gilt dasselbe wie auch bei den meisten anderen IPS+ Panels. Sie sind unaufgeregt, zeitweise womöglich einen Tick zu blass, wirken aber dadurch bei weitem nicht so knallig und überzeichnet wie beispielsweise Samsungs Super AMOLED-Panele. Für ein Gerät in dieser Preisklasse ist die Leistung des Displays hervorragend, so weit ist man damit auch nicht von der teureren Konkurrenz entfernt. Auch die Helligkeit ist mehr als ausreichend, um Spiegelungen bei Tageslicht auszugleichen. Lediglich der Kontrast wirkte etwas unausgegoren. Einem sehr reinen und hellen Weiß stand ein sehr blasses und fast schon gräulich wirkendes Schwarz gegenüber. Glücklicherweise hat Asus einen Assistenten namens Splendid mitgeliefert, der das manuelle Konfigurieren der Farben ermöglicht. Im “Lebhaft-Modus” ähnelt das Bild beispielsweise viel eher einem Super AMOLED-Bildschirm.

Intel statt ARM

Intel-Prozessoren in Android-Geräten eilt ja nicht gerade der beste Ruf voraus, wie sich im Test allerdings zeigte, mittlerweile zu Unrecht. Es ist nahezu unmöglich geworden, wie früher einmal, Apps zu finden, die inkompatibel mit dem Intel-SoC sind. Auch Spiele wie Dead Trigger 2 oder GTA Vice City liefen problemlos auf dem Smartphone, es kam zu keinerlei Problemen wie Performance-Einbrüchen oder Abstürzen. Diese ließen sich bei älteren Modellen, wie dem Z2760, des öfteren beobachten. Im Kern ist auch der im Fonepad verwendete Z2580 noch ein Chip der Clovertrail-Generation, Intel hat die Architektur allerdings an einigen Punkten etwas überarbeitet. So stehen nun etwas schnellerer Speicher sowie eine flottere GPU zur Verfügung.

3DMark (Ice Storm Extreme): 4368 Punkte
AnTuTu 4: 20410 Punkte
Quadrant Standard: 7265 Punkte
Vellamo (HTML5/Metal): 1951/741 Punkte

Das macht sich auch in den Benchmarks bemerkbar, die dem Z2580 vor allem bei grafiklastigen Aufgaben gute Ergebnisse bescheinigten. Bei der Performance ist man zwar dennoch weit von Qualcomms Flaggschiff Snapdragon 800 entfernt, für ein Mittelklasse-Smartphone sind die Ergebnisse jedoch ausreichend. Derzeit ist es allerdings auch schwer, angemessene Aufgaben für den Alltag zu finden, die die Leistung des Snapdragon 800 nur annähernd ausreizen können. Die Performance des Z2580 bietet ausreichend Reserven, um auch für die kommenden Jahre und Android-Versionen gerüstet zu sein.

Angemessen und angepasst

Asus hat in das wuchtige Gehäuse einen 3.200 mAh-Akku gepackt, dieselbe Kapazität wie beim Samsung Galaxy Note 3. Bei der Akkulaufzeit lieferten diese beiden Modelle sich nahezu ein Kopf-an-Kopf-Rennen, beide schafften knapp zwei Tage Laufzeit ohne Probleme. Vor allem der sogenannte “Optimierte Modus”, ein standardmäßig aktivierter Energiesparmodus von Asus, kitzelte noch den letzten Rest aus dem Akku. Dabei bleibt zwar die Netzwerkverbindung auch im Standby-Modus aktiv, die Bildschirmhelligkeit wird allerdings etwas dunkler geregelt und der Bildschirm deaktiviert sich bei Inaktivität etwas schneller.

Auch hier lässt Asus dem Benutzer recht viel Spielraum, die Energiespar-Einstellungen bieten die Wahl zwischen vordefinierten oder selbst angelegten Profilen. Dabei kann für gewisse Anwendungsgebiete, beispielsweise Videos ansehen oder Instant-Messaging, die Bildschirmhelligkeit angepasst werden. Zudem liefert die App etwas umfangreichere Informationen zu stromfressenden Apps. Mit Hilfe des “Ultrasparsamen Modus” ließ sich die Akkulaufzeit nochmals deutlich verlängern, allerdings wird dabei die Netzwerkverbindung bei ausgeschalteten Bildschirm gekappt, sodass keine Benachrichtigungen empfangen werden können.

Gute Kamera-App

Asus hat dem Fonepad auch eine 8 Megapixel-Kamera spendiert, die vom recht flotten Intel-Chip sowie einer überarbeiteten Kamera-App profitiert. Es mag Geschmackssache sein, doch Asus hat es doch als erster Hersteller wirklich geschafft, alle relevanten Einstellungen in einem Menü abzubilden. Kein Suchen in verschiedenen Menüs mit mühsamen Vor und Zurück mehr, dafür kommt einem jedoch eine recht lange Liste an Einstellungen entgegen. Im Test erwies sich das zumindest als deutlich einfacher. Auch der Umfang der Einstell-Möglichkeiten weiß zu überzeugen. Angefangen bei Weißabgleich, ISO-Zahl und Auflösung, besteht selbst die Möglichkeit die Geschwindigkeit des Burst-Modus zu bestimmen oder Fokussierungsmethode zu wählen. Asus stellt auch eine “Rauschunterdrückung”-Funktion zur Verfügung, die überraschend gut funktionierte. Dafür muss man jedoch mit einer leichten Auslöseverzögerung Vorlieb nehmen, für Schnappschüsse von schnellen Bewegungen ist die Funktion daher nicht geeignet.

Zudem kann die Funktion auch bei schlechten Lichtverhältnissen keine Wunder bewirken. Generell kann die Kamera bei schwachem Tageslicht oder Kunstlicht nicht wirklich überzeugen, zu stark ist das Rauschen. Für einen schnellen Schnappschuss hin und wieder ist die Kamera in Ordnung, vor allem der Burst-Modus, der bis zu 100 Bilder in Serie aufnehmen kann, konnte im Test überzeugen. Asus liefert zudem neun Filter mit, die in der Vorschau angezeigt werden können und im Instagram-Stil gehalten wurden. Die Modus-Auswahl bietet zudem neben HDR-Aufnahmen auch eine Panorama-Funktion, “Intelligentes Entfernen” von Personen aus Bildern sowie GIF-Aufnahmen, bei denen einfach 30 Bilder hintereinander aufgenommen und als animiertes GIF zusammengefügt werden.

Die Videoaufnahme ist in Full HD bei 30 Bildern pro Sekunde möglich, ein optischer Bildstabilisator ist jedoch nicht integriert. So sehen dann leider auch die Videos aus, für die man dann doch eine sehr ruhige Hand benötigt. Zoomen sowie nachträgliches Fokussieren ist während der Aufnahme möglich. Neben der herkömmlichen Aufnahme gibt es lediglich einen weiteren Modus, der Zeitraffer-Aufnahmen ermöglicht. In der niedrigsten Stufe entsprechen 30 Sekunden Aufnahmezeit einer Sekunde Video. Die längste Einstellmöglichkeit liegt bei 150 Sekunden Aufnahmezeit für eine Sekunde Video.

Asus hat in einigen Bereichen dem installierten Android 4.2.2 seinen Stempel aufgedrückt, doch die optischen Anpassungen beschränken sich auf eigene bunte Icons. Dennoch sollte man sich nicht täuschen lassen, auch wenn es nach Stock-Launcher aussieht, Asus hat dennoch einige Dinge verändert. Bei längerem Drücken auf den Home-Button öffnet sich beispielsweise ein Menü, in dem Shortcuts zu selbst gewählten Apps, Google Now sowie der Sprachsuche zur Auswahl stehen. Auch die Notification Bar bietet neben den Quick Settings Verknüpfungen zu Einstellungen sowie zum Audio Wizard. Dahinter verbirgt sich ein Menü, das die Qualität der Audio-Wiedergabe an die jeweilige Situation anpassen soll, beispielsweise Musik hören, Videos anschauen oder Spielen. In der Praxis machte sich das jedoch nicht wirklich bemerkbar, auch beim selbstständigen Wechseln zwischen den Profilen nicht.

Die Audio-Qualität der Lautsprecher ist solide, das Plastik-Gehäuse als Klangkörper lässt allerdings gerade bei hoher Lautstärke seine Schwächen durchklingen, da es etwas scheppert. Hier zieht das Fonepad im Vergleich mit dem offensichtlichen Vorbild HTC One deutlich den kürzeren, auch wenn es in puncto Lautstärke mithalten kann. Von der hohen Lautstärke profitiert man auch beim Telefonieren, die Sprachqualität war stets relativ klar und auch in lauten Umgebungen gut verständlich.

Der wohl wichtigste Aspekt des Fonepads Note neben seiner schieren Größe ist der mitgelieferte Stift mit Digitizer. Das können in dieser Größenklasse bisher lediglich die Modelle von Samsungs Galaxy Note-Reihe vorweisen. Die Funktionsweise ist nahezu ident, ein Unterschied war nicht bemerkbar. Handschriftliche Notizen lassen sich ebenso einfach anfertigen wie auf dem Note 3, allerdings ist Asus SuperNote-App bei weitem noch nicht so ausgereift wie S Note, das neben Schrifterkennung auch Erkennung für mathematische Formeln und Zeichen bietet. Zudem lassen sich wie bei Samsungs AirView Vorschauen von Galerien, E-Mails und Terminen im Kalender anzeigen, wenn man den Stift für eine Weile darüber hält.

Lässt man den Stift für längere Zeit außerhalb der vorgesehenen Aufbewahrungsmöglichkeit im Gehäuse liegen und verwendet diesen nicht, alarmiert die Software den Benutzer und zeigt zudem die letzte bekannte Position auf Google Maps an. Das mag von Nutzen sein, wenn man an einem Tag an vielen Orten war und sich nicht mehr erinnern kann, wo man den Stift zuletzt gesehen hat, bei der Suche im selben Gebäude oder sogar Raum hilft das aber herzlich wenig.

Kindersicherungs-App

Das mitgelieferte App-Angebot von Asus ist ebenfalls durchaus reichhaltig, mit Ausnahme von Zinio befindet sich allerdings nichts darunter, das als “lästig” oder Bloatware empfunden werden könnte. So gibt es beispielsweise ein mitgeliefertes Backup-Programm, dass das Sicherung von Apps inklusive der verwendeten Daten erlaubt. Die “Spiegel”-App, die im Grunde genommen lediglich das Bild der Frontkamera anzeigt, mutet etwas seltsam an, wird aber mit Sicherheit auch bei manchem Smartphone-Nutzer Verwendung finden.

Unter anderem findet sich auch eine “Kindersicherungs”-App auf dem Fonepad. Diese erlaubt es, das Smartphone mit einem Master-PIN zu sichern und so die Funktionen für Kinder einzuschränken sowie deren Position online zu bestimmen. Ob Kinder allerdings mit dem wuchtigen Fonepad ihre Freude hätten, ist dann doch eher fragwürdig.

Smartphone mit Tablet-Ansätzen

Das FonePad Note ist ein schwieriger Fall. Einerseits möchte man es angesichts seines Preises und der sehr guten Hardware mögen, doch die Umsetzung sorgt dann doch für einige Sorgenfalten. Asus hat bereits mehrfach bewiesen, dass es gute Tablets bauen kann und auch der bislang einzige Versuch, zumindest teilweise auf dem Smartphone-Markt aktiv zu werden - das Padfone - wusste eigentlich zu überzeugen. Aber das FonePad Note wirkt einfach nicht gut durchdacht, die Haptik sowie die Bedienung sind für die Verwendung im Alltag zu schlecht und auch die wuchtigen Maße dürften nicht gerade viele potenzielle Käufer erfreuen. Wer aber ohnedies eher auf der Suche nach einem Tablet-Ersatz mit Telefonfunktionen ist, könnte womöglich Gefallen am FonePad Note finden. Der Preis sowie die gebotene Ausstattung ist durchaus attraktiv und die verbaute Hardware bietet Reserven für die Zukunft. Dennoch gilt hier, wie bei allen Modellen dieser Größe: Vorher ausprobieren, denn das Format ist zu Anfang gewöhnungsbedürftig.

Alternativen in dieser Größe und vor allem Preisklasse sind rar gesät, das Huawei Ascend Mate (6,1 Zoll) sowie das Samsung Galaxy Mega 6.3 (6,3 Zoll) kosten zwar beide lediglich knapp 300 Euro, allerdings ist die verbaute Hardware deutlich schwächer und das Display löst lediglich mit 1280 mal 720 Bildpunkten auf. Full HD-Bildschirm, Stift mit Digitizer sowie eine flotte Hardware sind Kriterien, die ansonsten kein anderes Smartphone in dieser Preisklasse erfüllen kann. Zumindest zwei dieser Punkte (in puncto Hardware sogar deutlich besser) kann das Sony Xperia Z Ultra erfüllen, das derzeit für knapp 550 Euro verkauft wird.

Modell:
Asus FonePad Note FHD 6
Display:
6 Zoll Super IPS+ LC-Bildschirm - 1920 x 1080 Pixel (16:9, 367 ppi)
Prozessor:
2 GHz Dualcore (Intel Atom Z2580)
RAM:
2 Gigabyte
Speicher:
16 oder 32 GB intern, microSD-Kartenslot
Betriebssystem:
Android 4.2
Anschlüsse/Extras:
microUSB, Bluetooth 3.0, WLAN (a/b/g/n/ac), Stylus mit Digitizer
Akku:
3.200 mAh
Kamera:
8 Megapixel (Rückkamera), 1,2 Megapixel (Frontkamera)
Videos:
Aufnahme in 1080p bei 30 fps möglich, 720p bei 30 fps bei Frontkamera
Maße:
164,8 x 88,8 x 10,3 mm, 210 Gramm
Preis:
349 Euro UVP