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KI im Cockpit Audi arbeitet an einem digitalen Assistenten fürs Auto.

Audi will mehr Technologie ins Auto bringen, um den Fahrer zu entlasten
Audi will mehr Technologie ins Auto bringen, um den Fahrer zu entlasten - Foto: REUTERS/KAI PFAFFENBACH
PIA soll mit Methoden der künstlichen Intelligenz arbeiten, um den Fahrer Routine-Aufgaben abzunehmen.

Audi will im Wettstreit mit dem Silicon Valley um den Zugang zum Fahrer einen eigenen digitalen Assistenten in seine Autos bringen. Die Software PIA (Personal Intelligent Assistant) solle "mit Methoden der künstlichen Intelligenz" arbeiten, kündigte die VW-Tochter am Dienstag auf der IAA in Frankfurt an.

PIA solle Daten aus dem Auto, Informationen zur aktuellen und künftigen Verkehrssituation sowie Daten aus dem Internet miteinander verknüpfen, hieß es. Ziel sei, dem Fahrer Routine-Aufgaben abzunehmen und ihn zu unterstützen.

Durch die Popularität der Smartphones drängen derzeit auch die digitalen Assistenten der Technologie-Konzerne in die Autos, vor allem Apples Software Siri und der Google Assistant auf Android-Telefonen. In der Branche geht die Sorge um, dadurch die Schnittstelle zum Fahrer zu verlieren, denn in der Zukunft soll deutlich mehr Geld mit Zusatzdiensten im Auto verdient werden. Die Hersteller bemühen sich deshalb, eigene Service-Welten auszubauen.

Prototyp

Audi zeigte auf der Frankfurter Messe den Prototypen "Elaine", der dem Fahrer über weite Zeiträume die Kontrolle abnehmen soll. Solche Autos würden "in einigen Jahren" auf die Straße kommen, hieß es. Außerdem zu sehen gibt es die Studie "Aicon" für ein vollautomatisiertes Coupé, das komplett ohne Lenkrad und Pedale auskommen soll.

"Das PIA-System ist dem Passagier immer einen Schritt voraus und bietet Dienstleistungen an, noch bevor er daran denkt", beschrieb Audi die zukünftige Interaktion mit dem Assistenten. Das solle zum Beispiel bei Navigation, Musikauswahl, Klimatisierung oder Unterstützung bei der Parkplatzsuche greifen.

 

Welche futuristischen Auto-Konzepte auf der IAA noch zu sehen waren, erfahrt ihr hier.

(APA) Erstellt am 12.09.2017, 15:53

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