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29.09.2016

Autonomer Muldenkipper muss niemals umdrehen

Komatsu hat einen selbstfahrenden Muldenkipper vorgestellt, der Kategorien wie vorne und hinten nicht kennt. Er soll in großen Tagebauminen zum Einsatz kommen.

15 Meter Länge, 8,5 Meter Breite, 416 Tonnen Gewicht, 230 Tonnen Zuladung, Allrad-Hybridantrieb, 2700 PS und kein Fahrer. Was unheimlich anmutet, soll künftig den Tagebau revolutionieren. Das Autonomous Haulage Vehicle (AHV, autonomes Transportfahrzeug) des japanischen Baumaschinenherstellers Komatsu ist ein Muldenkipper, der vollautonom unterwegs ist.

Umdrehen unnötig

Die Fahrerkabine fällt beim AHV weg. Das Gefährt muss deshalb im Betrieb nicht ständig in Fahrtrichtung gewendet werden. Dieser Umstand soll Minenbetreibern Ersparnisse bei Zeit und Treibstoffverbrauch bringen, berichtet Popular Mechanics. Der selbstfahrende Koloss fährt maximal 64 km/h schnell. Alle vier Räder lassen sich separat lenken, wodurch kleinere Kurvenradien bewältigt werden können. Beim Bergabfahren wird die Bremsenergie rückgewonnen, um den Akku aufzuladen.