Produkte
09.03.2013

Bericht: Weniger Aufträge für iPad-Fertigung

Offenbar benötigt Apple deutlich weniger iPads, dafür aber mehr iPad minis. Entsprechende Auftrags-Änderungen sollen kürzlich bei den Zulieferern in Asien eingegangen sein. Das nächste iPad soll jüngsten Gerüchten zufolge Mitte des Jahres erscheinen.

Laut einem Bericht von Digitimes hat Apple die Bestellungen bei seinen Zulieferern in Asien ändern lassen. Demnach gibt es weniger Bedarf an iPads, dafür aber mehr Bedarf am kleinen Bruder iPad mini. Anstelle von 60 Millionen iPads wie bisher habe Apple nur mehr 33 Millionen für 2013 in Auftrag gegeben. Für das iPad mini wiederum wurde die Stückzahl von 40 Millionen auf 55 Millionen erhöht.

Die Reduktion bei den iPad-Bestellungen erscheint sehr massiv, immerhin konnte Apple im vergangenen Quartal (Oktober bis Dezember 2012) sowohl bei iPad als auch bei iPad mini massive Steigerungen von fast 50 Prozent bei den Verkäufen verbuchen. Allerdings gab es schon häufiger Berichte, wonach Produktionsaufträge für das iPad zurückgefahren worden sein sollen. Mitte Januar etwa hieß es seitens Reuters, Apple habe bei Sharp Rückgang die iPad-Display-Produktion reduziert.

Laut Digitimes sollen nun Zulieferer wie LG Display und Radiant Opto-Electronics von der Reduzierung betroffen sein. Die Firmen AU Optronics (AUO) und Coretronic hingegen sollen von der erhöhten Nachfrage nach dem iPad mini profitieren.

Mehr zum Thema

  • Günstige Tablets nagen an iPad-Marktanteilen
  • So soll die Rückseite des iPad 5 aussehen
  • Apple kündigt iPad mit 128 GB Speicher an