So sieht der schlaue Zähler von Landis+Gyr aus, der im Burgenland zum Einsatz kommen soll.

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06/10/2015

Burgenland setzt bei Smart Metern auf Landis+Gyr

Die Vergabe der Aufträge für Smart Meter ist in einer heißen Phase. Im Burgenland machte Landis+Gyr mit Powerline-Kommunikation das Rennen. Alle Geräte werden getauscht.

Landis+Gyr hat den Zuschlag erhalten, die Netz Burgenland Strom GmbH bei ihrer Smart Meter-Einführung zu unterstützen. Das gab das Unternehmen am Mittwoch bekannt. Der weltweit führende Hersteller von integrierten Energiemanagement-Lösungen liefert dafür Smart Meter mit der neuen Powerline-Kommunikationstechnologie G3-PLC. Zusätzlich stellt Landis+Gyr die Infrastruktur zum Fernablesen der Zähler bereit.

G3-PLC ist ein neues Protokoll für die niederfrequente Schmalband-Powerline-Kommunikation (NB-PLC) und basiert auf der neuen Modulationstechnologie Orthogonal Frequency-Division Multiplexing (OFDM, deutsch: Orthogonales Frequenzmultiplexverfahren). OFDM erlaubt die schnelle und wirtschaftliche Datenübertragung über Stromleitungen.

Alle Geräte sollen getauscht werden

Ab November sollen die ersten 3000 Zähler installiert werden. Für 2016 plant Netz Burgenland den nächsten Rollout-Schritt mit weiteren 20000 Geräten. Die Netz Burgenland Strom GmbH ist einer der sieben großen Verteilnetzbetreiber in Österreich und betreibt insgesamt über 200.000 Messpunkte. Zum Einsatz kommt der Zähler E 450 von Landis+Gyr mit integriertem G3-PLC-Modem.

Die Netz Burgenland Strom GmbH plant, bis 2019 alle ihre Messpunkte mit intelligenten Stromzählern auszustatten. Damit setzt der Netzbetreiber die gesetzlichen Vorgaben für den Smart Meter-Rollout im Gegensatz zu Wien Energie und der EVN, die nur 80 Prozent der Zähler umtauschen wollen, fristgerecht um. In Österreich sollen laut Verordnung 95 Prozent aller Zähler bis Ende 2019 ausgetauscht werden.