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10.01.2016

Carl Zeiss zeigt Bildprojektion auf gewölbtem Brillenglas

Eine von Carl Zeiss entwickelte Bilddarstellungstechnik könnte Augmented-Reality-Brillen wesentlich bequemer und unauffälliger machen.

Auf der Consumer Electronics Show ( CES) in Las Vegas zeigte das deutsche Optikunternehmen Carl Zeiss, wie smarte Brillen a la Google Glass in Zukunft aussehen könnten. Das Bild wird dabei unauffällig auf die Innenseite von Brillengläsern projiziert anstatt auf ein vorgelagertes Prisma (wie bei Google Glass). Wie Engadget beschreibt, wird das Bild dabei mit einem OLED-Paneel am Brillenrand erzeugt und von dort auf eine kleine, an beliebiger Stelle am Brillenglas zu positionierende Fläche projiziert. Diese Fläche hat eine Fresnel-Struktur.

Das Ergebnis wirkt relativ unauffällig, vorausgesetzt die restliche Elektronik und Batterien für die smarte Brille können platzsparend im Bügel der Brille verstaut werden. Mit seiner Technik ist es Carl Zeiss erstmals gelungen, gewölbtes Brillenglas zum Head-up-Display zu machen. Der Optikspezialist will nun mit anderen Technologieunternehmen kooperieren, um seine Bilddarstellungstechnik auf einer vollständigen Augmented-Reality-Brille zum Einsatz zu bringen.