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04.01.2017

Chrysler zeigt Elektroauto mit Schnellladefunktion

Eine Elektroauto für die "Selfie-Generation": Chrysler will mit einem Fahrzeug punkten, das Fahrer und Fahrgästen alle Entscheidungen abnimmt und schnell geladen ist.

Fiat Chrysler will mit einem ungewöhnlichen Minivan-Konzept jüngere Generationen wieder für den Autokauf begeistern. Der italienisch-amerikanische Konzern stellte vor Beginn der Technik-Messe CES in Las Vegas am Dienstag den Prototypen „Portal“ vor. Er fällt vor allem damit auf, dass seine Türen sich nach links und rechts aufschieben, statt sich auf konventionelle Art zu öffnen.

Fiat Chrysler Portal in Bildern

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Fiat Chrysler Portal

Fiat Chrysler Portal

Fiat Chrysler Portal

Fiat Chrysler Portal

Punkten will Fiat Chrysler auch mit einem komplett flexiblem Innenraum - bis auf den Platz des Fahrers können alle anderen Sitze verschoben oder herausgenommen werden. „Das Auto wächst mit ihnen“ - zum Beispiel wenn man Kinder bekommen, erklärte Innendesignerin Cindy Juette. Insgesamt hätten bis zu sechs Personen Platz. Das Elektroauto soll auch autonom fahren können, sobald die Funktionen verfügbar sind. Kameras sollen die Besitzer schon in der Nähe erkennen und die Türen öffnen - einen Schlüssel soll man nicht mehr brauchen.

In 20 Minuten geladen

Dank eines relativ großen Akkus (100 kWh) soll eine Ladung für bis zu 400 Kilometer Reichweite (250 Meilen) liefern. Zudem soll der Akku besonders rasch geladen werden. Bereits 20 Minuten Laden sollen ausreichend Leistung für 240 Kilometer (150 Meilen) Reichweite liefern. Das Fahrzeug verfügt über insgesamt zehn Docking-Stationen für Smartphones und Tablets. Zudem können die Insassen per Gesichtserkennung erfasst werden, sodass die Einstellungen, beispielsweise vom Sitz, an sie angepasst werden.

Ein Ziel der Entwickler sei es gewesen, ein Auto für junge Käufer so begehrt zu machen wie ein Smartphone, sagte Chrysler-Managerin Ashley Edgar. Der Autobranche ist im Wandel, auch weil es für mehr jüngere Menschen wichtiger wird, Mobilität zu nutzen als ein eigenes Auto zu besitzen. Deshalb investieren die Hersteller auch verstärkt in Online-Fahrdienste.