© Cisco

Bekanntgabe
05/26/2012

Cius: Cisco stellt Tablet-Produktion ein

Dass der Tablet-Markt ein schwieriger ist, zeigt der Fall Cisco: Trotz Boom des Segments muss der IT-Riese die Produktion seines Cius stoppen. Stattdessen will man weiter auf Software setzen, die auf anderen Smartphones und Tablets läuft.

Das Cius-Tablet ist wohl nur wenigen bekannt - ein Touchscreen-Gerät von Cisco, dass man etwa als Bildschirm für Videotelefonate in eine dafür vorgesehene Docking-Station stecken kann. Produziert wurde das Tablet in erster Linie für Unternehmen - aber die kaufen es einfach nicht.

In einem Blog-Eintrag gibt Cisco-Manager OJ Winge teilweise die Schuld der so genannten BYOD-Kultur ("Bring your own device"), dass in 95 Prozent der von Cisco untersuchten Unternehmen eigene Geräte der Mitarbeiter erlaubt sind und 36 Prozent diesen Trend sogar aktiv untersützen würden. So würden Angestellte lieber ihre eigenen mobilen Geräte verwenden als auf Tablets der Firma arbeiten.

Fokus auf Software
Der New York Times zufolge sei das Cius ein "nettes Stück Technologie" für Business-Anwendungen gewesen, hätte aber abseits davon nicht den "Fun" des iPad oder eines Android-Tablets geboten.

Cisco setzt künftig bei Unternehmenslösungen auf das Vorantreiben seiner Software-Angebote, schreibt Winge. Jabber oder WebEx etwa wären solche Business-Anwendungen, die auf allen Plattformen läufen würden.

Mehr zum Thema

  • Apple vs. Samsung: Keine klare Einigung
  • Getestet: 100-Euro-Tablets im Vergleich