analyse
11/24/2010

Deep Packet Inspection als Marketingwerkzeug

Zwei US-Firmen wollen das System zur Analyse werberelevanter Daten für Internet Service Provider schmackhaft machen.

Die beiden US-Firmen Kindsight Inc. und Phorm Inc. forschen abermals an einer Methode Daten für personalisierte Werbung auszuwerten. Das berichtet das //Wall Street Journal// am Mittwoch (Ortszeit). Die Methode nennt sich Deep Packet Inspection (DPI) und setzt direkt beim Datenstrom an, der über den Internet Service Provider (ISP) mit den jeweiligen Webservern ausgetauscht wird. Aktuell werden zumeist konventionelle Cookies zur Auswertung herangezogen, jene können jedoch nicht das gesamte Webverhalten analysieren, sondern nur die Browser-Aktivitäten.

Von dieser Technik würden vor allem die Internet Service Provider profitieren, die die gewonnenen Daten an Marketing-Unternehmen weiterverkaufen könnten. Phorm und Kindsight testen das System aktuell bei Providern in Europa, sowie in den USA und Kanada. Aus Perspektive von Datenschützern ist DPI höchst umstritten, da es die Auswertung von Nutzerdaten auf einer völlig neuen Ebene ermöglicht. So können Nutzungsgewohnheiten mit einer neuartigen Genauigkeit aufgezeichnet werden, ohne dass es der jeweilige Nutzer bemerkt.

(futurezone)

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