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15.11.2010

Die 500 schnellsten Rechner der Welt

Die neue Liste der Top500 Rechner zeigt eine neue Aufteilung zwischen Asien, Europa und den USA. Asien wächst, die westliche Welt stagniert. Der beste Superrechner findet sich in diesem Halbjahr China.

Auf Platz 354 hat sich der Sun Blade x2270 der TU Wien in die Liste eingetragen. Österreichs stärkster Supercomputer bewegt sich im hinteren Mittelfeld der Supercomputer-Liste und ist somit auch der einzige Vertreter Österreichs unter den Top 500 der stärksten Rechner weltweit.

An vorderster Stelle steht der von NUDT hergestellte Tianhe-1A. Mit einer Rechenleistung von 2.57petaflop/s ist der chinesische Superrechner um 0.82 Petaflops/s schneller, als der Cray XT5 Jaguar in den USA (ein Petaflop/s entspricht einer Billionen Gleitkommaoperationen pro Sekunde).

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China weltweit die Nummer Zwei

Die aktuelle Studie von Top500 zeigt, dass es auf dem Supercomputer-Markt eine Verschiebung zwischen den einzelnen Regionen gibt. Europa und die USA haben weniger Rechner unter den Top 500 als im letzten Halbjahr, Asien legt an Rechenkraft zu. Auf Platz zwei der der Rechner-Nationen liegt dieses Mal China.

Dennoch ist die Lücke zwischen den USA und dem Rest der Welt gigantisch. Über die Hälfte aller Supercomputer unter den Top 500 sind in den USA aufzufinden. Unter den Top 10 allein finden sich fünf Rechner, die in den USA anzutreffen sind.

In Europa haben Frankreich und Deutschland Großbritannien in seiner Rechner-Führungsrolle abgelöst. Beide Nationen haben auch noch, neben den USA, Japan und China, jeweils einen Rechner unter den Top 10. Österreich hingegen bildet mit nur einem Rechner unter den Top 500 das Schlusslicht im europäischen Vergleich.

IBM vor HP und Cray

IBM hält seine Position als Marktführer von Supercomputern. Knapp 80 Prozent aller Superrechner wurden von dem US-Unternehmen gebaut. An zweiter Stelle steht HP. Das drittplatzierte Unternehmen Cray konzentriert sich bei der Produktion seiner Superrechner vor allem auf Systeme für die Forschung.

Die Top 500-Liste wird halbjährlich jeweils im November und Juni von verschiedenen internationalen Forschungseinrichtungen gemeinsam veröffentlicht.

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(futurezone)