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Ärgernis
09/27/2013

Doch keine Regions-Sperre bei neuen Samsung-Smartphones

Samsung hat verkündet, dass eine Reihe von Geräten mit Regions-Sperren versehen werden sollen. Diese gelten aber nur für die erste Aktivierung.

UPDATE: In einer früheren Version dieses Artikels hieß es, dass die Regions-Sperren eventuell dauerhaft sein könnten. Samsung hat die ursprüngliche Verwirrung inzwischen aufgeklärt.

Das neue Galaxy Note 3 wurde von Samsung mit einer Regions-Sperre versehen. Geräte, die in Europa verkauft werden, müssen beim ersten Einschalten mit einer SIM aus Europa aktiviert werden. Danach können User weiterhin jede beliebige ausländische SIM verwenden. Ursprünglich gab es auf diversen Internet-Foren zu Entrüstungsstürme, weil unklar war, ob die Sperren Sim-Karten aus anderen Regionen dauerhaft verunmöglichen.

Trotz der Kritik hat Samsung angekündigt, dass auch weitere Modelle mit den Sperren versehen werden sollen. Geräte der Modellreihen Galaxy S3, Galaxy Note 2, Galaxy S4, und Galaxy S4 Mini, die nach Juni 2013 produziert worden sind, sollen mit "Region Lock" ausgestattet werden, wie heise berichtet. Die betreffenden Smartphones werden mit einem Kleber auf der Verpackung versehen, der potenzielle Käufer über die Sperren informiert.

Unklare Strategie

Wie die Sperren genau funktionieren, hat Samsung schlecht kommuniziert. In einer Presseaussendung heißt es dagegen, dass im Ausland weiterhin Roaming genutzt werden kann. Von einer Verwendung auswärtiger SIM-Karten steht dort nichts. Jetzt hat Samsung bestätigt, dass die Sperren nur für die Aktivierung gelten.

Samsung bietet aber auch für im außereuropäischen Ausland gekaufte Geräte die Möglichkeit, Geräte bei offiziellen Servicepartnern für eine neue Region kostenlos freischalten zu lassen.