Windows als Streitobjekt

© Deleted - 60171

Kritik
02/10/2014

Experte: „Windows 8 ist wie Frankensteins Monster“

Microsoft solle damit aufhören, es allen recht machen zu wollen und sich stärker auf Produktivität und einige bestimmte Zielgruppen, wie Business-Kunden, konzentrieren.

Der bekannte Windows-Experte und Blogger Paul Thurrot hält sich in einem neuen Artikel nicht mit Kritik an Microsofts Betriebssystem Windows 8.1 zurück. Ihm zufolge falle das Unternehmen mit dem bevorstehenden Update 1 für Windows 8.1 wieder in alte Muster zurück, weil man versuche, es allen recht zu machen. Im Gegensatz zu Apples Konkurrenzprodukt Mac OS sei das Betriebssystem ein chaotisches Produkt, dem das Leitbild fehle. Vor allem die Tatsache, dass nun einige Funktionen wie die Suche über mehrere Wege erreichbar sind, stößt ihm sauer auf.

Um den Unterschied zu verdeutlichen, hat er folgendes Beispiel angeführt. Demnach wurde Windows von einem Komitee designt, wohingegen sich Mac OS so anfühle, als hätte eine Person die Richtung vorgegeben. Microsoft habe es aber auch auf eine ähnliche Art und Weise versucht und mit Ex-Windows-Chef Steven Sinofsky einer Person die volle Handlungsmacht gegeben. Das Ergebnis sei „leider Windows 8.“

"Hört auf, es allen recht machen zu wollen"

Thurrot geht sogar so weit und meint, dass Windows 8 das Unternehmen „um Jahre zurückversetzt und möglicherweise sogar das einst erfolgreichste Software-Franchise aller Zeiten vernichtet hat.“ Ihm zufolge sei vor allem die Verschmelzung von mobilen und Desktop-Betriebssystem missglückt, weswegen sich Windows 8 nun wie Frankensteins Monster anfühle. Thurrot rät Microsoft dazu, Windows 8 stärker auf gewisse Zielgruppen zuzuschneiden und die Produktivität dabei zu verbessern. Zudem solle man damit aufhören, es allen recht zu machen.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Um diesen Artikel lesen zu können, würden wir Ihnen gerne die Anmeldung für unser Plus Abo zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diese anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.