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20.12.2014

Fiat Chrysler ruft 3,3 Mio. Autos wegen Airbag zurück

Der Autokonzern Fiat Chrysler FCA weitet seine Rückrufe wegen defekter Airbags des japanischen Zulieferers Takata auf die gesamte Welt aus. Airbags könnten platzen.

Insgesamt sollen etwa 3,3 Millionen ältere Modelle in die Werkstätten beordert werden, wie Chrysler am Freitag mitteilte. Airbags auf der Fahrerseite sollen vorsorglich ausgetauscht werden. Allein in den USA seien knapp 2,9 Millionen Fahrzeuge betroffen. Fiat Chrysler sei bislang ein Unfall bekannt. Ersten Informationen zufolge dürften keine Fahrzeuge in Österreich unter den beanstandeten Serien sein.

Wenn der Airbag explodiert

Die Takata-Airbags können wegen mangelhafter Verarbeitung platzen - dabei kommt es zu einer Explosion, die Teile der Metallverkleidung sprengt und durch den Fahrzeugraum schleudert. Anwälte gehen von fünf Todesopfern in Amerika und einem in Malaysia aus. Fiat Chrysler hatte zuvor bereits Hunderttausende Wagen wegen der Probleme mit Takata-Airbags zur Sicherheitsüberprüfung beordert. Die US-Verkehrsaufsicht NHTSA hatte den Druck auf Takata und die betroffenen Autobauer, ihre Rückrufe auszuweiten, zuletzt stark erhöht.