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Rundumsicht

Facebook stellt 360-Grad-Kamera vor

Facebook Surround 360 sieht wie ein UFO mit 17 Sichtluken aus. Dahinter verbergen sich Kameras, die gemeinsam 360-Grad-Videos schießen. Facebook hat das Gerät als Open-Source-Projekt angelegt, das Filmemachern dabei helfen soll, in Zukunft mehr 3D-Filme zu produzieren, bei denen die Zuseher den Rundumblick frei wählen können. Ansehen soll man die Filme mit Virtual-Reality-Headsets oder der Facebook-App.

8K-Videos

Wie Facebook beschreibt, können die 17 Kameras von Surround 360 Videos in 4K, 6K oder 8K Auflösung liefern. Die Hardware wird durch einen Bildflussalgorithmus und eine hauseigene Stitching-Software ergänzt. Alle Komponenten sollen nahtlos zusammenarbeiten. Facebook will sowohl das Kamera-Design als auch die dazupassende Software im Sommer 2016 auf dem Entwicklerportal GitHub veröffentlichen. Entwickler und Filmemacher können sie dann frei nach eigenen Wünschen modifizieren.

Facebook Surround 360 Kamera-Anlage

Unsichtbare Halterung

Durch das Design von Facebook Surround 360 soll die stangenförmige Halterung auf den Aufnahmen nicht sichtbar sein. Das ganze Gerät ist dazu sehr robust ausgeführt und soll mehrere Stunden ohne Überhitzung einsatzfähig sein. Die 17 Einzelkameras arbeiten mit einem so genannten "Global Shutter". Im Gegensatz zum "Rolling Shutter" sollen damit weniger Bildstörungen durch Bewegungen in der Aufnahme auftauchen.

30.000 Dollar

Die Materialkosten für Facebook Surround 360 alleine sollen rund 30.000 Dollar betragen, berichtet The Verge. Neben Facebook versuchen auch andere Unternehmen, die Produktion von 360-Grad-Videos anzukurbeln, darunter Actionkamera-Marktführer GoPro und Nokia.

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