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01/06/2013

Flohmarkt-App Shpock schafft 100.000 Downloads

Eigentlich ist das Wiener Start-up Finderly rund um Gründer Armin Strbac mit einer Empfehlungs-Plattform für Elektronikprodukte an den Start gegangen. Doch die Smartphone-App Shpock, die eigentlich ein Nebenprojekt von Finderly war, entwickelt überraschend gut und könnte zum Hauptprodukt der jungen Web-Firma werden.

Von 0 auf 100.000 Downloads in 3,5 Monaten: Gleich zu Beginn des jungen Jahres freut sich das Wiener Start-up Finderly über Erfolgszahlen zu ihrer im Spätsommer gestarteten Smartphone-App Shpock (die futurezone berichtete). Die vielen neuen Nutzer dürften Shpock (kurz für "shop in your pocket") auch sehr rege nutzen: Bis dato wurden 50.000 Produkte eingestellt, einige tausend davon sollen bereits den Besitzer gewechselt haben.

Mobile Konkurrenz zu eBay
"Durch die Geschenksuche vor Weihnachten oder den Umtauschwunsch danach konnte Shpock in den letzten beiden Wochen noch mal deutlich wachsen", so Finderly-Gründer Armin Strbac. "Allein in der Weihnachtswoche haben mehr als 15.000 Personen die App heruntergeladen."

Auf Basis von Nutzer-Feedback wurden neue Funktionen wie eine Suche und die Einteilung der Produkte in Kategorien umgesetzt. Insgesamt entwickeln sich Shpock und Mitbewerber wie Stuffle zu mobilen Konkurrenten für die Versteigerungs-Plattform eBay.

Erfolge aus Österreich
Shpock gehört mit 100.000 Downloads zu den erfolgreichsten österreichischen Apps neben jenen des Linzer Start-ups Runtastic und des Grazer App-Studios Sonico Mobile (iTranslate, Languages).

Ungeklärt ist aber nach wie vor, wie Finderly mit Shpock Geld verdienen wird. Wahrscheinlich ist, dass die Firma ab einem gewissen Zeitpunkt eine Vermittlungsgebühr von den Nutzern einhebt, wenn sie ein Produkt über die App verkaufen.

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