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07.01.2015

Flotter Android-Beamer ZTE SPro 2 ausprobiert

Im ZTE SPro 2 steckt die Hardware eines flotten Android-Tablets, aber auch ein leistungsfähiger Taschen-Beamer sowie ein LTE-Hotspot.

ZTE hat bereits im Vorjahr mit seinem ungewöhnlichen „Smart Projector“ SPro für Aufsehen gesorgt. Nun hat der chinesische Konzern auf der diesjährigen CES nachgelegt. Der SPro 2 wirkt im Vergleich zum rundlichen Kunststoff-Gehäuse des Vorgängers hochwertiger.

ZTE SPro 2 in Bildern

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ZTE Spro 2

ZTE Spro 2

ZTE Spro 2

ZTE Spro 2

ZTE Spro 2

ZTE Spro 2

ZTE Spro 2

ZTE Spro 2

ZTE Spro 2

ZTE Spro 2

Das Gehäuse besteht aus Aluminium und verleiht dem Taschen-Beamer einen professionelleren Eindruck. Mit einer Größe von 13 mal 13 mal 3,8 Zentimetern ist der Beamer klein genug, um im Aktenkoffer oder der Tasche Platz zu finden. Für die Hosentasche ist er jedoch etwas zu breit.

Flotte Hardware

Auf dem Gehäuse befindet sich ein fünf Zoll großer Touchscreen, auf dem Android in der Version 4.4 bedient werden kann. Unter dem Touchscreen sind drei Hardware-Soft-Keys sowie ein großer Home-Button aus Metall zu finden. Der Home-Button war im Test etwas wackelig, hat aber einen guten Druckpunkt.

Ausgestattet mit einem Qualcomm Snapdragon 800 (2,1 GHz Quadcore) sowie zwei Gigabyte RAM, lassen sich auf dem Pico-Beamer auch problemlos Spiele sowie HD-Filme wiedergeben. Der von ZTE entwickelte Launcher ist auf die einfache Bedienung mit großen Icons ausgelegt und lief sehr flott im Kurztest. Beim raschen Wechsel hakte es jedoch hin und wieder.

Gutes Bild, aber nur 720p

Insgesamt können dank dem 6.300 mAh starken Akku bis zu drei Stunden Filme gestreamt werden. Der SPro 2 kann auch als LTE-Hotspot für bis zu acht Geräte fungieren, der Akku hält dann bis zu zehn Stunden. Der interne Speicher beträgt 16 Gigabyte, kann über den microSDXC-Kartenslot aber um bis zu zwei Terabyte erweitert werden.

Der Beamer kann ein Bild mit einer Diagonale von bis zu 120 Zoll projizieren, die Auflösung beträgt 1280 mal 720 Bildpunkte. Die im Rahmen des Hands-On gezeigten Projektionen entsprachen einem 40 Zoll-Fernseher, das Ergebnis war aus knapp eineinhalb Meter Entfernung aber sehr gut. Das Bild war scharf und produzierte auch bei raschen Bewegungen keinerlei Schlieren.
Die Farbdarstellung war kräftig und leicht überzeichnet. Das dürfte aber am Demo-Modus des Geräts liegen. Die Helligkeit ist mit 200 Lumen gut für einen Taschenbeamer. Das Scharfstellen übernimmt der Beamer dank Autofokus automatisch, zudem wird die Neigung des Beamers erkannt und das Bild dementsprechend gerade gezerrt.

Fazit und Verfügbarkeit

Der SPro 2 ist ein ungewöhnliches Konzept, das aber durchaus Potential hat. Der leistungsfähige Prozessor hat zudem mehr als ausreichend Reserven für aktuelle Apps und Spiele. Ob der ungewöhnliche Android-Projektor auch nach Europa kommen wird, ist laut ZTE noch ungewiss. Es wäre aber möglich, dass eine reine WLAN-Variante ohne LTE-Modul auch in Europa angeboten wird. Ein Preis für die US-Version wurde bislang noch nicht bekannt gegeben, der ungewöhnliche Android-Beamer soll jedoch bei einigen US-Mobilfunkern angeboten werden.

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Disclaimer: Redakteure der futurezone berichten vor Ort von der Consumer Electronics Show in Las Vegas. Die Reisekosten werden von der futurezone GmbH selbst sowie von Samsung und der CEA übernommen.