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03.06.2013

Foxconn arbeitet an fünf Firefox OS-Geräten

Foxconn arbeitet derzeit nach eigener Aussage an "rund fünf Geräten", die für Foxconn-Partner hergestellt und von diesen vertrieben werden. Der Auftragshersteller will jedoch bis zu 1000 neue Mitarbeiter für die Weiterentwicklung von Firefox OS einstellen. Auf der Computex gab es erste Prototypen zu sehen.

Die Pressekonferenz von Mozilla und Hon Hai Precision Industry ist am Montag Vormittag taiwanischer Zeit ohne konkrete Produktankündigungen zu Ende gegangen. Die Pressekonferenz, auf der Foxconn-Digital Innovation-Chef Young Liu und Mozilla Taiwan-Chef Li Gong einen symbolischen Vertrag unterzeichneten, bot dennoch einige Einblicke in die neue Partnerschaft.

Neuausrichtung von Mozilla
So ließ sich Liu nach mehreren Fragen entlocken, dass Foxconn derzeit an rund fünf Geräten auf Basis von Firefox OS arbeite. Zum Ende hin wurden jedoch mehrere Prototypen präsentiert, die zeigen sollen, wie Geräte von Foxconn mit Firefox OS aussehen sollen, darunter auch ein Tablet. Auch zu Smart TVs wurde bereits spekuliert. Mozilla hatte bereits auf dem MWC gesagt, dass sich die Firefox OS-Plattform auf andere Gerätetypen adaptieren ließe. Damals wurde jedoch noch wehement dementiert, dass es in naher Zukunft Firefox-Tablets geben werde.

Entwicklung von Open Web-Technologien
Foxconn wird demnach die Geräte zwar selbst entwickeln, diese werden jedoch unter den Markennamen von Partnern verkauft. Das dürften vor allem die Foxconn-Kunden Huawei, ZTE sowie Sony sein. Aber auch die Mobilfunker China Unicom, Deutsche Telekom und Hutchinson 3G dürften zu den Interessenten zählen. Man wolle jedoch vor allem auf dem Softwarebereich zum Firefox OS-Projekt beitragen. Dazu sollen zwischen 500 und 1000 neue Mitarbeiter in Kaohsiung in Süd-Taiwan eingestellt werden, die an neuen webbasierten Projekten arbeiten sollen. Diese werden sich jedoch nicht exklusiv Firefox OS widmen, sondern der Entwicklung eines "offenen Webs" allgemein.

Präsentation in naher Zukunft
Eine Aussage von Mozilla Taiwan-Chef Gong wies jedoch darauf hin, dass die konkrete Ankündigung von neuen Geräten nicht weit entfernt sein könnte. Ein ungeduldiger Journalist fragte nach, welche Geräte denn nun konkret in Entwicklung seien. Gong antwortete darauf: "Sie sind dafür auf der falschen Veranstaltung. Auf dem nächsten Event werden Sie dazu etwas erfahren." Er warf jedoch auch ein, dass es derzeit noch keine finalen Produkte gebe und sich alles noch in der Entwicklung befinde.

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