Virenscanner
11/22/2010

Freeware-Virenscanner attackiert Windows

Der Freeware-Virenscanner ClamWin hat wichtige Windows-Systemdateien in die Quarantäne verschoben und damit das Betriebssystem unbrauchbar gemacht.

Der Open Source Virenscanner ClamWin hat am Wochenende bei seinen Nutzern für Frustration gesorgt. Das Sicherheits-Programm verschob einige Dateien des Windows-Betriebssystems in die Quarantäne. Betroffen davon sind ist sowohl Windows XP als auch die beiden neueren Versionen des Microsoft-Betriebssystems.

Der Virenscanner verschob vor allem zahlreiche .exe und .dll- Dateien in die Virenscanner-Quarantäne. Einem Benutzer zur Folge waren sogar Dateien aus dem ClamWin-Scanner selbst betroffen.

ClamWin hat mittlerweile ein Reparatur-Tool zur Wiederherstellung der Dateien herausgegeben. Dieses Tool greift auf die Log-Datei des Virenscanners zurück und restauriert die kritischen Dateien. Jedoch ist die Log-Datei des Virenscanners auf ein Megabyte begrenzt. Da das Programm bei manchen Systemen teilweise tausende Dateien aus dem Verkehr gezogen hat, sind ältere Einträge daher nicht mehr verzeichnet.

Derweil bemüht sich ClamWin um Schadensbegrenzung. Ein entsprechendes Update wurde bereits nachgeliefert.

(futurezone)

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