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Consumer Electronics Show
01/06/2011

Galapagos heißt nun auch ein Tablet

Sharp bringt im Sommer ein E-Media-Tablet auf den Markt, das zwar wie das iPad aussieht, mit dem man aber vor allem Amazons Kindle attackieren will.

Ein Hersteller, den man nicht unbedingt zugetraut hat, im Tablet-Markt mitmischen zu wollen, hat bei der Consumer Electronics Show mit dem Galapagos aufhorchen lassen. Sharp will das Tablet, mit dem in Japan gleichzeitig nach dem Vorbild von Apples iTunes ein Online-Store gestartet wird, im Sommer auch in den USA und nach Europa bringen - ein Preis wurde noch keiner bekannt gegeben.

Das Galapagos, mit dem man weniger das iPad, vielmehr aber die Kategorie der eReader und hier allen voran Amazons Kindle attackieren will, hat einen Touchscreen im 16:9-Format und kann via WLAN mit Inhalten geladen werden; dazu gehören nicht nur Bücher, sondern auch Videos, Spiele, Musik und digitale Zeitungen und Magazine. Dieser Content wird im XMDF-Format (Bücher im ePub-Format) gespeichert, wodurch es möglich sein wird, die Inhalte auf einen der "drei Bildschirme" - TV/Smartphone/PC" zu konsumieren. Beim Galapagos, von dem Sharp nur einen Prototypen zeigte, werden die Inhalte auf einer Micro-SD-Card gespeichert.

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(//Gerald Reischl/Las Vegas//)