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Crowdfunding
01/03/2013

GameStick: Android-Konsole in USB-Stick-Größe

Mit dem GameStick hat das US-Unternehmen PlayJam einen Konkurrenten zur Android-Spielkonsole Ouya angekündigt. Die Konsole selbst ist kaum größer als ein USB-Stick und wird direkt an den HDMI-Anschluss des Fernsehers gesteckt, über den auch die Stromversorgung erfolgt.

Das Softwarestudio PlayJam hat mit dem GameStick eine neue Android-Konsole angekündigt, die kaum größer als ein USB-Stick ist und jeden Fernseher in eine Spielkonsole verwandeln soll. Der GameStick verfügt mit dem HDMI-Stecker lediglich über eine einzige Hardwareschnittstelle, Controller und andere Geräte werden über Bluetooth und WLAN eingebunden. Der mitgelieferte Controller bietet einen Schacht zur Aufbewahrung des GameStick, sodass dieser leicht transportiert werden kann.

Der im GameStick verbaute Amlogic-Chipsatz kommt zwar nicht an die Leistung des in der Ouya verwendeten Tegra 3 heran, dennoch reicht er für moderne Android-Spiele aus. Des weiteren finden sich 1 Gigabyte DDR3 RAM sowie acht Gigabyte interner Speicher in der Spielkonsole. Die Leistung des Dualcore-Prozessors soll ausreichen, um Videomaterial in 1080p flüssig wiederzugeben. Der rechteckige Controller mit zwei Analogsticks sowie einem digitalen Steuerkreuz erinnert trotz anderer Anordnung optisch an den Classic Controller für die Wii. Als Betriebssystem kommt eine angepasste Version von Android Jelly Bean zum Einsatz.

Derzeit werde am Lineup für die Veröffentlichung gearbeitet. Dazu werde mit dem bestehenden Netzwerk aus 250 Firmen zusammengearbeitet, die bereits auf der PlayJam-Plattform vertreten sind. PlayJam produziert eine Softwarelösung, mit dem Spiele einfach auf Smart TVs portiert werden können. Derzeit versuchen die Entwickler von GameStick auf Kickstarter Kapital für die Produktion der ersten Geräte einzusammeln, das Mindestziel von 100.000 Dollar ist zwei Tage nach Veröffentlichung des Projekts fast erreicht. Der Preis für einen GameStick soll bei 79 US-Dollar liegen.

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