Produkte 08.03.2017

George-Update bringt Listenansicht und Musterdepot

George hat nach einem Update neue Funktionen © Bild: Erste Bank

Die Banking-Plattform von Erste Bank und Sparkassen will User des alten Netbankings mit der vertrauten Listen-Ansicht zum Umsteigen animieren.

Kacheln oder Listen. Die Design-Entscheidung, die schon bei der Einführung von Windows 8 für hitzige Diskussionen bei Usern sorgte, beschäftigt seit dem Launch der Banking-Plattform George auch die Erste Bank. Die modernisierte Oberfläche, die sich durch die Kachelgestaltung bewusst vom alten Netbanking abhob, kam nicht bei allen Kunden gleich gut an. Um langjährigen Netbanking-Kunden den Umstieg auf die neuere Plattform zu erleichtern, wird nun die Option einer Listenansicht angeboten.

Emotionales Thema

„Dass das Thema von Kunden so emotional gesehen wird, mag vielleicht überraschen. Während Hunderttausende George-User mit der Kachel-Ansicht hervorragend zurechtkommen, empfindet so manch langjähriger Netbanking-User die Darstellung in Listenform übersichtlicher“, erklärt Petra Postl von der Erste Bank im Gespräch mit der futurezone.

Erste Bank
George hat nach einem Update neue Funktionen © Bild: Erste Bank
„Das Kundenfeedback nehmen wir aber definitiv ernst und lassen daher nun die User wählen, welche Oberfläche sie bevorzugen“. Die Darstellung wurde für George adaptiert. Die einzelnen Produkte lassen sich wie bei der Kachelansicht per Drag & Drop umordnen, umbenennen oder auch gruppieren.

Musterdepot freigeschaltet

Als weitere Neuerung wartet George mit einem neuen Plug-in namens Musterdepot auf. Genau genommen handelt es sich dabei um einen Wertpapier-Simulator, mit dem der Erwerb und Verkauf von Aktien, Fonds und anderen Wertpapieren risikolos geübt werden kann.

Nach der Aktivierung des Plug-ins im George Store können User Wertpapiere ihrer Wahl ins Depot geben und deren Entwicklung beobachten. Wie beim echten Wertpapier-Handel, der vor kurzem in George freigeschaltet wurde, können User Kursalarme einrichten und sich dem Studium der verknüpften Markt- und Kursinformationen widmen.

Das Plug-in ist für alle User gratis aktivierbar und soll Kunden die Scheu vor dem Thema Wertpapiere nehmen. „Das Interesse von Kundenseite am Wertpapier-Handel ist definitiv da. Für viele ist das Ausprobieren mit dem Musterdepot ein erster Schritt. User, die sich mit dem Thema bereits auseinandergesetzt haben, können das Depot wiederum nutzen, um bessere Entscheidungen hinsichtlich Kauf und Verkauf von Titeln zu treffen“, sagt Postl.

Abgrenzung zu Wertpapieren

Um Kunden nicht zu verwirren und klar zu signalisieren, dass man über das Musterdepot nicht wirklich Wertpapiere handelt, habe man bei der Wortwahl bewusst darauf geachtet, dass etablierte Trading-Begrifflichkeiten wie „kaufen“ und „verkaufen“ nicht vorkommen.

So können Wertpapiere für das Musterdepot nur „beobachtet“, „ins Depot gelegt“ und wieder „gelöscht“ werden. Abgesehen von den Begrifflichkeiten bildet das Musterdepot allerdings die reale Wertpapier-Funktion in vielerlei Hinsicht ab. Gebühren, die bei realen Transaktionen anfallen, oder ausgezahlte Erträge (Dividenden, Zinsen etc.) werden bei der Simulation jedoch nicht berücksichtigt.

Dieser Artikel entstand im Rahmen einer Kooperation mit Erste Bank und Sparkassen. Die redaktionelle Verantwortung obliegt allein der futurezone-Redaktion.

( futurezone ) Erstellt am 08.03.2017