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07.11.2012

Google Chrome 23 unterstützt Do Not Track

Damit ist Chrome der letzte der fünf großen Browser, der die Datenschutzfunktion implementiert. Die Funktion ist standardmäßig deaktiviert und findet sich in den Datenschutzeinstellungen wieder. Diese sind nun auch auf Knopfdruck für jede einzelne Webseite schnell veränderbar.

Google hat still und heimlich mit der neuen Chrome-Version 23.0.1271.64 die Unterstützung für das "Do Not Track"-Protokoll implementiert. Damit ist Google Chrome der letzte Vertreter der großen Browser, die das neue Standardprotokoll für Datenschutz unterstützen. Zuvor kündigten bereits Microsoft, Mozilla, Apple und Opera an, dass ihre Produkte das Protokoll unterstützen. Microsofts Internet Explorer 10 ist allerdings nach wie vor der einzige Browser, in dem Do Not Track standardmäßig aktiviert ist.

Deutlich schneller
Neben Do Not Track hob Google in der Ankündigung auf dem Google Blog auch die Geschwindigkeitsverbesserungen der neuen Version auf Windows hervor. Demnach würde jetzt die GPU zum Videodecoding herangezogen werden und so die Leistung und Akkulaufzeit von mobilen Windows-Geräten deutlich verbessert werden. Des weiteren gibt es nun eine recht einfache Möglichkeit, die Datenschutzeinstellungen einer Webseite auf Knopfdruck zu verändern. Per Klick auf das Symbol in der URL-Leiste werden neben dem SSL-Zertifikat nun auch individuelle Einstellmöglichkeiten für Cookies, Standortdaten und Plug-Ins angezeigt.

Neue Suche
Nahezu zeitgleich kündigte Google ein leichtes Redesign seiner Suchmaschine an. So wird die Leiste mit den Filtern nun von der linken Seite nach oben wandern, um den Nutzern mehr Freiraum zu bieten. Diese Einstellung soll vor allem Tablet- und Smartphonenutzern zu Gute kommen und wird vorerst nur in den USA aktiviert.

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