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Kickstarter Grazer VR-Brille ExChimp erreicht Crowdfunding-Ziel.

Stefan Ponsold mit ExChimp
Stefan Ponsold mit ExChimp - Foto: futurezone
Das Grazer Unternehmen SunnyBag hat sein Kickstarter-Kampagnenziel 37.500 Euro für die Produktion einer VR-Brille zu sammeln schon nach viereinhalb Stunden erreicht.

Die Kickstarter-Kampagne zur Finanzierung von ExChimp, einer Standalone-VR-Brille, hat ihr Ziel schon nach 268 Minuten erreicht (Details zu ExChimp gibt es hier). Der Start der Crowdfunding-Aktion hatte sich anfangs wegen eines Formalfehlers verzögert, was der Spendierfreudigkeit der Kickstarter-Unterstützer aber offenbar keinen Abbruch tat. „Der Andrang auf unser System „Exchimp“ ist gewaltig – und nach wie vor ungebrochen. Unser Ziel war es, mit dieser VR-Brille eine Nische zwischen hochqualitativen, teuren VR-Systemen und Billigprodukten zu bedienen. Dieser sensationelle Start zeigt auf, dass hier ein echtes Marktbedürfnis besteht“, freut sich SunnyBAG-Gründer Stefan Ponsold. Die Kampagne bei Kickstarter läuft noch bis zum 18. Juni.

Schnellentschlossene Unterstützer können sich via Kickstarter für 199 Euro eine ExChimp-Brille sichern. Die Auslieferung könnte bereits im Herbst starten. Der schlussendliche Marktpreis wird mit 399 Euro deutlich darüber liegen. Für ihren Beitrag bekommen die Spender ein VR-System, das sich vor allem durch die komfortable Handhabung von der Konkurrenz abheben soll. “Unser Gerät ist 30 Prozent leichter als die HTC Vive, weil wir GPU und CPU in den Controller ausgelagert haben. Dadurch gibt es auch weniger Hitzeentwicklung am Kopf des Trägers. Unser 5000 mAh-Akku - ebenfalls im Controller untergebracht - sorgt je nach Anwendung für eine Laufzeit von drei bis acht Stunden”, sagt Ponsold.

Um gegen die finanzstarke Konkurrenz bestehen zu können, setzt SunnyBag bei ExChimp auf die Flexibilität eines kleinen Teams. “Wir sind nur sieben Leute und haben mit unseren Solar-Produkten bereits bewiesen, dass wir gegen große Konzerne bestehen können”, sagt Ponsold. Produziert wird die VR-Brille in China. Um auch entsprechende Inhalte anbieten zu können, gibt es eine Anbindung an den Google PlayStore, wo bereits ein großes Angebot an Apps und Spielen für VR-Brillen existiert.

(futurezone) Erstellt am 03.05.2017, 12:32

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