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02.01.2011

Handybesitzer geben 1,7 Milliarden zu viel aus

Schweizer verzichten trotz Vorteil auf Vertragswechsel

Die Schweizer Handybesitzer sind laut einer Umfrage von Comparis derart zufrieden mit ihrem Mobilfunkanbieter, dass sie unnötig hohe Kosten in Kauf nehmen. Jährlich werde deshalb 1,7 Milliarden Franken (1,36 Mrd. Euro) zu viel fürs Telefonieren mit dem Handy ausgegeben, hat der Internetvergleichsdienst errechnet. Selbst wenn die günstigeren Prepaid-Angebote außer Acht gelassen und nur die Abo-Angebote betrachtet würden, bestünde noch ein Sparpotenzial von 1,5 Milliarden Franken.

Allerdings hindert nicht nur die Zufriedenheit mit den Anbietern die Konsumenten daran, ein weniger kostspieliges Angebot zu wählen. Comparis-Telekomexperte Ralf Beyeler bezeichnet auch die Suche nach den für die persönliche Nutzung günstigsten Angebot als "Suche nach der Nadel im Heuhaufen". Für den größten Teil der Handybenutzer in der Schweiz wäre ein Prepaid-Produkt gemäss der Comparis-Umfrage am günstigsten. Trotz hoher Preise hat die Schweizer Bevölkerung den Mobilfunkanbietern gute Noten gegeben: Keiner erhielt eine ungenügende Bewertung.

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( APA/sda)