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09/23/2016

Holländisches Start-up bringt Elektroauto als Abo

Für nur 33 Euro pro Woche kann man schon bald in Eindhoven eine Flotte an Elektroautos nutzen. Dazu wurde ein besonders effizientes Elektroauto entwickelt.

Obwohl Elektroautos immer günstiger werden, sind sie für viele Menschen nach wie vor zu kostspielig. Das will nun das niederländische Start-up Amber Mobility ändern. Mit dem Amber One hat man ein eigenes Elektroauto entwickelt, das aber nicht gekauft, sondern lediglich "abonniert" werden kann. Für eine wöchentliche Gebühr von 33 Euro darf man das Elektroauto nach Bedarf nutzen. Ähnlich wie bei Car-Sharing-Diensten wie "Car2Go" und "DriveNow" stehen die Fahrzeuge in der ganzen Stadt verteilt und können von Mitgliedern jederzeit genutzt werden. Amber Mobility verspricht, dass sich jederzeit ein Elektrofahrzeug in Gehreichweite befinden soll.

400 Kilometer Reichweite

Die Höchstgeschwindigkeit soll 150 km/h betragen, von 0 auf 100 km/h beschleunigt es in rund sieben Sekunden. Das kompakte Fahrzeug soll dank seines geringen Gewichts über eine Reichweite von 400 Kilometer verfügen. Der Amber One wird zudem modular aufgebaut sein, sodass er nicht vollständig ersetzt werden muss, sondern mit Upgrades an den technischen Fortschritt angepasst werden kann.

Amber One

Amber One

Amber One

Amber One

Amber One

Amber One

Derzeit ist der Amber One beispielsweise noch nicht als selbstfahrendes Fahrzeug konzipiert. Das dürfte sich aber durch Upgrades noch ändern, wie Amber Mobility bereits ankündigte. So könnten Unfälle und in weiterer Folge Kosten und Stehzeiten reduziert werden.

Ab Ende 2016

Die Produktion des Amber One soll 2018 beginnen, ab 2017 sollen allerdings erste Prototypen auf der Straße unterwegs sein. Ab Ende 2016 können sich interessierte Unternehmen aus Eindhoven bereits für einen Beta-Test anmelden. Private Nutzer können den Dienst frühestens ab 2018 nutzen.

In Ride- und Car-Sharing werden große Hoffnungen gesetzt, da dadurch auch viele Ressourcen gespart werden könnten. Laut dem Ride-Sharing-Dienst Lyft werden private Fahrzeuge zu 96 Prozent der Zeit nicht genutzt, wodurch neben Platz auch Ressourcen für die Produktion und Instandhaltung der Fahrzeuge verschwendet wird.