© HP/AP/Bildmontage

feuergefahr
01/05/2018

HP ruft Notebooks wegen brennender Akkus zurück

HP muss erneut Notebook-Modelle zurückrufen, weil die Akkus davon überhitzen und Brände auslösen können.

Wegen leicht entflammbarer Akkus hat der US-Technologiekonzern HP weltweit mehrere Computermodelle zurückgerufen. Die Lithium-Ionen-Akkus könnten sich überhitzen und seien daher für ihre Nutzer eine Brandgefahr, begründete das Unternehmen am Donnerstag auf seiner Webseite die Rückrufaktion.

Viele der betreffenden Akkus seien in den Geräten fest verbaut, so dass sie nicht von den Kunden selbst ausgetauscht werden könnten. Die potenziell gefährlichen Akkus wurden den Angaben zufolge in die Modelle Probook, Envy, Pavilion, Zbook, Studio G3 und HP 11 eingebaut, die in den vergangenen zwei Jahren weltweit verkauft wurden. Allein in den USA seien 50.000 Geräte betroffen. Außerdem seien die Akkus auch einzeln verkauft oder beim Ersetzen alter Akkus verwendet worden.

Die betroffenen Kunden würden nun verständigt, der Austausch der Akkus erfolge kostenlos, hieß es weiter. In der Zwischenzeit sollten die Geräte nur in der sicheren Betriebsweise mit eingestecktem Netzstecker eingeschaltet werden.

HP hatte schon 2016 und 2017 eine Rückrufaktion wegen überhitzender Akkus durchgeführt. Eine Frau aus Kanada hat Klage gegen HP eingereicht, weil eines der betroffenen Notebooks einen Wohnungsbrand auslöste, ihren Besitz zerstörte und sie zum Ausziehen zwang.