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01.03.2015

Huawei präsentiert Android-Smartwatch und Wearable

Huawei hat seine eigene Luxus-Smartwatch auf Basis von Android Wear vorgestellt. Zudem hat man zwei weitere Wearables mit Fitness-Fokus enthüllt.

Huawei hat im Rahmen des Mobile World Congress seine Smartwatch Huawei Watch“ vorgestellt. Die Vorstellung war keine große Überraschung, denn das Wearable wurde bereits im Vorfeld durch vorzeitig veröffentlichte YouTube-Videos und Werbungen geleakt. Die runde Smartwatch setzt auf Googles Android Wear und soll vor allem das Luxus-Segment abdecken, das bislang nur von LG, Asus und Motorola besetzt wird.

Huawei Watch in Bildern

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Huawei Watch

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Wie bei Motorolas Moto 360 setzt die Huawei Watch auf ein rundes Display, das ohne sichtbare Ränder auskommt. Huawei ist es im Gegensatz zu Motorola jedoch gelungen, das Display vollständig rund zu machen. Bei der Moto 360 ist ein kleiner schwarzer Balken an der Unterseite zu finden. Die Krone wurde nicht mittig platziert, sondern auf die „2-Uhr-Position“ verfrachtet. Das sei ergonomischer und vereinfache die Bedienung. Das 1,4 Zoll große AMOLED-Display wirft die Standard-Auflösung von 320 mal 320 Pixel über Bord und setzt auf 400 mal 400 Pixel. Damit ist die Huawei Watch die Smartwatch mit der derzeit höchsten Pixeldichte (286 ppi).

Noch kein Preis

Ein Novum für Smartwatches: Das Display wird von Saphirglas geschützt. Auch beim Gehäuse setzt man als einziger Hersteller auf kaltgeschmiedeten, rostfreien Stahl, der kratzfest sei. Wie Apple und Motorola überlässt Huawei dem Kunden beim Design die Wahl. Neben einer vergoldeten Variante soll die Huawei Watch auch mit Kunststoff- (Sport) und Leder-Armbänden (Klassisch) angeboten werden. Der Benutzer kann das Armband aber auch selbst tauschen, jedes Armband mit 18 mm ist kompatibel. Zudem sind mehr als 40 Watchfaces vorinstalliert, die am Smartphone personalisiert werden können.

Mit der Smartwatch wird auch eine Fitness-App mitgeliefert, die Laufen oder Radfahren aufzeichnen soll. Laut Huawei könne damit auch der Puls während dem Training aufgezeichnet werden. Die Huawei Watch soll „Mitte des Jahres“ verfügbar sein, ein Preis wurde nicht bekannt gegeben.

Huawei TalkBand B1 in Bildern

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Huawei TalkBand B2

Huawei TalkBand B2

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Huawei TalkBand B2

Huawei TalkBand B2

Neben seiner Android-Smartwatch hat Huawei auch das TalkBand B2 präsentiert. Der Fitness-Tracker ist der Nachfolger des im Vorjahr vorgestellten B1. Das Gerät kann einerseits wie ein Fitness-Tracker am Handgelenk getragen werden, es lässt sich aber auch herausnehmen und als Bluetooth-Headset verwenden. Im Gegensatz zum Vorgänger setzt Huawei aber nun auf ein Metall-Gehäuse statt Kunststoff. Auch das mitgelieferte Leder-Armband kann getauscht werden, laut Huawei werden alle 15-mm-Bänder unterstützt.

Vorerst nicht in Österreich

Besonders stolz ist der Konzern auf den Algorithmus des Schrittzählers, der dank Sechs-Achsen-Bewegungssensor präzise erkennen soll, was der Benutzer gerade tut. So wird Zähneputzen oder Tippen auf der Tastatur nicht als Gehen gezählt. Fitness-Aktivitäten, wie Bergsteigen, Laufen oder Radfahren werden hingegen automatisch erkannt. Der Fitness-Tracker soll bis zu fünf Tage Akkulaufzeit bieten und ab 169 Euro (ohne Leder-Armband, 199 Euro mit Lederarmband) erhältlich sein. Österreich scheint für den Start Ende April nicht auf.

Kopfhörer als Halskette

Zudem wurde das Headset TalkBand N1 vorgestellt, das ähnlich wie Samsungs Gear Circle funktioniert und aussieht. Die drahtlosen und 18 Gramm leichten Kopfhörer richten sich vor allem an Sportler. Auf dem internen Speicher können bis zu vier Gigabyte an Musik abgelegt werden, zudem zeichnet das N1 Schritte und verbrannte Kalorien auf. Ein GPS-Sensor ist jedoch nicht verbaut. Dank IP54-Zertifizierung soll auch der Einsatz bei Regen möglich sein. Wie beim Gear Circle können die Kopfhörer mit einem Magneten als Halskette getragen werden. Mit einer Akkuladung sind bis zu sieben Stunden Musik-Wiedergabe möglich. Zum Start Ende Mai soll es 119 Euro kosten.

Disclaimer:

Redakteure der futurezone berichteten live vom Mobile World Congress in Barcelona. Die Reisekosten wurden von der futurezone GmbH selbst sowie von Samsung, ZTE und T-Mobile übernommen.