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25.09.2017

Intel stellt VR-Brille "Project Alloy" ein

Das Interesse von Partnerfirma an der Weiterentwicklung des Referenzproduktes war nicht vorhanden. Also gibt Intel das Project Alloy auf.

Im August 2016 hat Intel auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz Intel Developers Forum eine kabellose Virtual-Reality-Brille präsentiert. Das Besondere am Project Alloy ist, dass die VR-Brille ohne Smartphone oder Computer funktioniert und dadurch auf lästige Kabel verzichten kann. Auf der diesjährigen CES in Las Vegas konnte die futurezone eine Developer-Edition von Intel-VR-Brille ausprobieren.

Da allerdings Partnerunternehmen und Fertiger zu wenig Interesse am Referenzprodukt zeigten, gibt Intel nun das Project Alloy auf. Das berichtet RoadtoVR.com. Jedoch will der Technik-Konzern weiterhin Komponenten für Augmented-Reality- bzw. Virtual-Reality-Produkte anbieten und entwickeln. Vor allem setzt Intel bei AR- und VR-Technik auf seine Real-Sense-Tiefenkamera, die auch beim Project Alloy integriert ist.

Project Alloy

Die VR-Brille Project Alloy hat, anders als die meisten Konkurrenzprodukten, sämtliche Sensoren, Prozessor und Akku in der Brille verbaut und kommt daher ohne Kabelverbindung aus.

Intels Real-Sense-Kameras erkennen und erfassen Handbewegungen und Objekte im Raum und stellen sie für den Nutzer dar. Auf diese Weise kann sich der Nutzer in der virtuellen Realität durch den "echten" Raum bewegen ohne irgendwo anzustoßen. Die gescannten Objekte können auch in zum VR-Spiel passende, 3D-Objekte umgewandelt werden, was Intel als "Merged Reality" bezeichnet: Aus dem Wohnzimmertisch wird auf diese Weise etwa ein Stromgenerator und aus dem Bücherregal eine Reihe rostiger Rohre.