© Claudia Zettel

Business
09/28/2013

Konkurrent Recon verkauft mehr Datenbrillen als Google

Das US-Unternehmen Recon hat eigenen Angaben zufolge bereits etwa 50.000 Stück seiner Datenbrille "Jet" verkauft und soeben Intel als Investor gewonnen.

Recon bezeichnet sein Produkt als "Google Glass für Sportler und Profis" und tritt damit in direkte Konkurrenz zur Datenbrille des Suchmaschinen-Konzerns. Das Produkt soll sich vor allem durch seine stabile Konstruktion auszeichnen. Im Gegensatz zu Google hat Recon aber bereits ernsthaft mit dem Vertrieb seiner Datenbrille begonnen. Rund 50.000 Stück des "Snow"-Modells, das speziell für Ski- und Snowboardfahrer designt wurde, will Recon weltweit bereits ausgeliefert haben, wie venturebeat berichtet. Das ist bedeutend mehr, als Google bisher mit seinen limitierten Test-Serien ausgegeben hat. Zudem ist das Recon-Produkt deutlich günstiger.

Während Google Glass derzeit für etwa 1.500 US-Dollar gehandelt wird, kostet die Recon Jet 599 Dollar. Um eine soeben geschlossene Partnerschaft mit Intel zu feiern, soll der Preis der Jet sogar nochmals um 100 Euro gesenkt werden. Intel Capital investiert nämlich einen nicht näher genannten Betrag in Recon. Auch mit Apple hat der Datenbrillenhersteller bereits zusammengearbeitet, bei einer gemeinsamen Marketingaktion in Apple-Stores. Ob Google-Konkurrent Apple auch finanziell involviert ist, ist nicht bekannt.

Die Recon-Brille wiegt 28 Gramm und hat einen Dualcore-Prozessor mit 1 GHz Taktfrequenz an Bord. Auch WLAN, Bluetooth und GPS sind in die Brille integriert. Das Display und die eingebaute Kamera setzen auf HD. Verbaut sind auch Sensoren für Beschleunigung, Lage, Höhe und Temperatur.

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