Produkte 25.02.2013

Lenovo K900: Smartphone-Riese mit Intel-CPU

Das 5,5 Zoll große Full HD-Smartphone war im Rahmen des Mobile World Congress erstmals in Aktion zu sehen. Die futurezone hat in einem Hands-On den dennoch leichten und dünnen Smartphone-Riesen erstmals getestet.

Bislang war es um die Geräteklasse der Phablets recht ruhig auf dem Mobile World Congress, doch Lenovo hat mit dem K900 als erster Hersteller ein neues Gerät in das Rennen geschickt. Das K900 wurde bereits auf der CES angekündigt, dort war es allerdings noch nicht in Aktion zu sehen. Die futurezone konnte das 5,5 Zoll große Full HD-Smartphone nun erstmals nicht nur in Händen halten, sondern auch tatsächlich verwenden.

Der Intel CoverTail+ Prozessor erhielt nicht ohne Grund bereits im Vorfeld sehr gute Bewertungen. Die Leistung der zwei mit 1,8 GHz getakteten Kerne des x86-Prozessors ist beeindruckend, Android läuft mehr als nur flüssig. Dennoch gab es beim kurzen Hands-On einen plötzlichen Neustart des Geräts, nachdem es deutlich langsamer lief und auch beim Wechsel zwischen den Homescreens Ruckler verzeichnete. Auch die eigens von Lenovo angepassten Kamera- und Galerie-Apps waren sehr instabil und starteten nur sehr langsam.

Das Gewicht des Phablets ist mit 162 Gramm verschmerzbar und liegt deutlich unter den 183 Gramm des Samsung Galaxy Note II. Die Abmessungen sind vor allem in Anbetracht des Bildschirms gut und erlauben eine angenehme Bedienung. An seiner dünnsten Stelle soll das K900 lediglich 6,3 Millimeter messen. Der Full HD-Bildschirm ist beeindruckend in seiner Schärfe, die Farben erwiesen sich jedoch als etwas blass.

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©Thomas Prenner

Lenovo K900

©Thomas Prenner

Lenovo K900

©Thomas Prenner

Lenovo K900

Die integrierte Kamera nimmt Fotos mit einer Auflösung von 13 Megapixeln auf, erwies sich im Test jedoch als relativ träge. Da das Gerät jedoch erst im April in China erscheinen soll, dürfte an der Software wohl noch etwas gefeilt werden. Ob das Gerät auch in Europa erscheinen wird, ist derzeit noch unklar. Der Verkaufspreis in China soll bei rund 500 Euro liegen.

( Thomas Prenner ) Erstellt am 25.02.2013