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06.03.2017

Litebook: Linux-Notebook um 250 Dollar vorgestellt

Mit dem "Litebook" positioniert sich die gleichnamige Firma mit einem günstigen Linux-Notebook im Markt. Der Preis ist verlockend, aber es gibt auch schon erste Kritik.

Wer ein günstiges Linux-Notebook kaufen möchte, bekommt mit dem Litebook eine neue Alternative. Dabei handelt es sich um ein 14-Zoll-Gerät mit HD-Auflösung (1920 mal 1080 Pixel). Verbaut sind ein Intel Celeron N3150 Quadcore Braswell-Prozessor und vier Gigabyte RAM.

Hybrid-Festplatte gegen Aufpreis

Standardmäßig kommt der mit dem Linux-System Elementary OS ausgelieferte Laptop mit 512 Harddisk, für 20 Dollar Aufpreis gibt es ein Hybrid-Festplattensystem mit zusätzlich 32 GB Speicher SDD. Damit soll das Starten des Betriebssystems beschleunigt werden. Ebenfalls vorinstalliert: PlayonLinux und Wine zur Unterstützung von Windows-Software sowie WPS/Kingsoft-Office. Bloatware oder andere unnötige Programme seien nicht vorinstalliert, so die Anbieter.

Die Linux-Newsseite Liliputing geht davon aus, dass es sich bei dem "neuen" Litebook in Wahrheit um ein chinesisches Produkt aus dem Jahr 2014 handelt, da die selben Presse- und Marketing-Fotos für das damalige Windows-Produkt verwendet wurden. Bei den "aktuellen" Screenshots wurde die Linux-Oberfläche in das Display des Geräts hineinmontiert, was das Vertrauen in das Produkt bzw. die besagte Firma nicht unbedingt hebe, so Liliputing.

Software optimiert

Dem Unternehmen zufolge sei die Linux-Software auf dem Gerät aber auf die Hardware abgestimmt worden. Mit 249 Dollar (ohne Versand) gibt es mit dem Litebook zumindest eine weitere günstige Alternative für Linux-Liebhaber. Geliefert wird der Webseite zufolge auch nach Europa. Für Deutschland und Österreich fallen 14 Dollar Versandgebühren an.