Flaute
04/14/2011

Martforscher: PC-Verkauf geht weltweit zurück

Erstmals seit zwei Jahren ist der Verkauf von Personal-Computern rückgängig. Gründe für diese Entwicklung sind laut Gartner und IDC die Naturkastastrophen in Japan sowie die steigende Beliebtheit von Tablets.

Nach Daten des US-Marktforschungsunternehmens Gartner sank der Verkauf von PCs in den ersten drei Monaten des Jahres um 1,1 Prozent auf 84,3 Millionen Geräte. Zuletzt waren die Verkäufe im zweiten Quartal 2009 zu Zeiten der Wirtschaftskrise zurückgegangen. "Obwohl das erste Quartal generell ein schwaches für den PC-Verkauf ist, weisen die Ergebnisse auf mehr als eine saisonale Flaute hin", erklärte Gartner.

Die Marktforscher von IDC sehen einen noch stärkeren Rückgang. So sollen die Verkäufe im ersten Quartal 2010 sogar um rund 3.2 Prozent auf 80.5 Millionen Geräte zurückgegangen sein.

Gründe für den Rückgang seien etwa die Naturkatastrophen in Japan und die Unruhen im Nahen Osten und Afrika. So sanken laut IDC alleine die Verkäufe in Japan um 15,9 Prozent.

Tablets und längere Lebensdauer als Gründe
Auch die zunehmende Beliebtheit von Tablets spielt bei den Rückgängen mit. So gingen IDC zufolge die Verkäufe in den USA um rund zehn Prozent zurück, teilweise weil Kunden auf Tablet-PCs zurückgriffen. Doch Tablets sind nicht der einzige Faktor. So erklärt Bob O`Donnel, Vizepräsident von IDC, dass auch die zunehmende Lebensdauer von PCs sowie wenig einschneidende Erneuerungen am Markt mitspielten.

Von den Verkaufsrückgängen waren alle großen PC-Hersteller wie Hewlett Packard Co, Acer Inc und Dell Inc. betroffen.

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