Die Software der Mercedes Sprinter muss aktualisiert werden

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Deutschland
09/27/2015

Mercedes-Sprinter für Software-Update zurückgerufen

Bei den Fahrzeugen können die Prüfgeräte etwa von TÜV und Dekra für die Hauptuntersuchung nicht mit den Systemen der Fahrzeuge kommunizieren.

Inmitten des Abgasskandals bei Volkswagen hat Daimler einem Pressebericht zufolge 11.000 Transporter vom Typ Sprinter zur Optimierung der Software bei „abgasrelevanten Steuergeräten“ zurückgerufen. Ein Unternehmenssprecher bestätigte einen Bericht der „Welt am Sonntag“.

Bei 6.000 Fahrzeugen sei die Software für die Datenübertragung bereits aktualisiert. Diese habe nichts mit einer Manipulation von Software oder von Abgaswerten zu tun, betonte der Sprecher. Daimler hatte die Fahrzeughalter im Juni per Brief aufgerufen, in eine Werkstatt zu fahren. Das Unternehmen räumte ein, das Schreiben unglücklich formuliert zu haben. Darin heiße es, „man müsse bei den Fahrzeugen “die abgasrelevanten Steuergräte mit einer optimierten Software versehen„, schreibt die “Welt am Sonntag„.

Die Formulierung sei angesichts des Abgas-Skandals bei Volkswagen “höchst irreführend„, sagte Mercedes-Transporter-Chef Volker Mornhinweg dem Blatt. Kunden könnten den Inhalt falsch verstehen. Es handelt sich laut Daimler um Mercedes-Sprinter, die 2013 ausgeliefert wurden und nun nach und nach zur Hauptuntersuchung müssen.