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08.12.2015

Microsoft schlägt Apple bei den Tablet-Verkäufen

Einen kleinen Mini-Sieg können die Redmonder verkünden: Im US-Online-Verkauf machte Microsoft im Oktober mehr Umsatz mit seinen Surfaces als Apple mit den iPads.

Microsoft konnte im Oktober in den USA mit Online-Verkäufen des Surface mehr Umsatz machen als Apple mit seinem iPad. Das haben die Marktforscher von 1010data anhand von Shopping-Daten von US-Online-Einkäufern berechnet. Nicht berücksichtigt wurden dabei die Tablet-Verkäufe, die direkt in Shops über den Ladentisch gingen, ebenso wenig wie Anschaffungen von Unternehmen.

Laut diesen Daten verzeichnet Microsoft mit seinem Surface einen Marktanteil am Umsatz von 45 Prozent. Apple kommt im selben Zeitraum hingegen auf gerademal 17 Prozent. Für die vergangenen zwölf Monate schauen diese Daten allerdings etwas anders aus. Denn dabei kommt Apple auf einen Umsatzanteil von 34 Prozent und Microsoft auf 19 Prozent.

Gründe für den Mini-Triumph

Dieser Mini-Sieg von Microsoft wird in mehreren Gründen festgemacht. Einerseits wird für ein Microsoft-Tablet im Durchschnitt mehr bezahlt als für Tablets der Konkurrenz. Für ein Microsoft-Gerät blättern Kunden im Schnitt 844 US-Dollar hin, für ein Apple iPad nur 392 Dollar.

Ein weiterer Grund sei der Umstand, dass Microsoft erst im Juni das Surface Pro 3 auf den Markt gebracht hat und das Surface Pro 4 Ende Oktober. Nutzer, die sich für das iPad Pro von Apple interessieren, gingen im Oktober leer aus und mussten bis November warten. Auch dass 1010data das Surface Book als Tablet kategorisiert hat, hilft dem Mini-Triumph von Microsof.

Bleibt abzuwarten, wie die Kampfansage an das Surface, das iPad Pro bei den Kunden ankommt.