Produkte
09.02.2015

Microsoft sichert sich Namensrechte an "Windows 365"

Durch die Namensrechte verdichten sich die Hinweise auf ein Windows-Abo-Modell. Demnach könnte Microsoft sein Betriebssystem ähnlich wie seine Office-Programme vertreiben.

Das US-amerikanische Patentamt USPTO hat Microsofts Antrag auf die Namensrechte für " Windows 365" genehmigt, schreibt Neowin. Das nährt Gerüchte, wonach der Konzern aus Redmond sein Betriebssystem, ähnlich wie Office 365, als Abonnementangebot zur Verfügung stellen könnte. Anders als beim aktuellen Modell, wo für Windows eine einmalige Gebühr anfällt, könnte das Betriebssystem dann mit einer jährlichen Gebühr bezahlt werden.

Preismodell für Firmen

Im Zuge der Präsentation von Windows 10 hat Microsoft angekündigt, dass Privatanwender kostenlos von Windows 7 bzw. Windows 8 auf das neue Betriebssystem upgraden können. Dass ihnen im Nachhinein ein Abo-Modell aufgedrückt wird, gilt derzeit als eher unwahrscheinlich. Daher wird spekuliert, dass es sich bei "Windows 365" in erster Linie um ein Preismodell für Unternehmen handeln könnte.

Allerdings, so glaubt Neowin, sei nicht davon auszugehen, dass in naher Zukunft ein Subscription-Service unter dem Namen "Windows 365" angeboten wird, da sich Microsoft derzeit darauf konzentriert, Windows 10 in den Vordergrund zu stellen.