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05.11.2012

Nexus 4: Proteste gegen überhöhte Preise

Der deutlich höhere Preis des neuen Google-Smartphones in einigen europäischen Ländern sorgt für Proteste unter den Mobilfunkern und Kunden. Eine spanische Elektronikkette möchte das Gerät nun nicht mehr in sein Angebot aufnehmen, in Italien und Österreich gibt es Proteste unter den Kunden.

Nachdem bereits

von LG, das Google Nexus 4 in Österreich zu einer UVP von 549 Euro anbieten zu wollen, für Aufsehen sorgte, kommt es nun in Spanien zu Problemen. Die spanische Elektronikkette Phone House, die sich vor allem auf Mobilfunkgeräte spezialisiert hat, will aufgrund des hohen Verkaufspreises von LG das Gerät nicht anbieten. Das gab Phone House überseine Facebookseitebekannt. Dabei sei vor allem bedenklich, dass Google das Gerät in Spanien über seinen Play Store um 299 (8 GB) sowie 349 Euro (16 GB) anbietet. Der Preisunterschied würde einen Verkauf in Spanien behindern.

Unter Wert verkauft
Auch in anderen Ländern, darunter Italien und Österreich, kam es zu Protesten gegen die hohe Preisdifferenz. Diese beschränkten sich allerdings vorwiegend auf wütende Facebook-Postings auf den offiziellen Seiten. LG rechtfertigt den höheren Preis mit Kosten in den Bereichen Vertrieb und Logistik an, da die Geräte über den herkömmlichen Handel verkauft werden müssen. Gerüchten zufolge soll Google allerdings den niedrigen Preis in seinem Play Store durch eigene Zuschüsse finanzieren, um eine möglichst hohe Verbreitung der Geräte zu erreichen.

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