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04/30/2012

NUC: Intel stellt neuen Mini-PC-Formfaktor vor

Mit "Next Unit of Computing" könnte Intel dem Scheckkarten-PC Raspberry Pi Konkurrenz machen. Der nur zehn mal zehn Zentimeter große PC bietet Unterstützung für i3- und i5-Prozessoren der Sandy-Bridge-Generation und soll unter 100 Dollar kosten.

Der Trend zu immer kleineren Endgeräten ist nicht erst seit dem Boom um Ultrabooks und Tablets bekannt. Doch nun könnte Intel einen Formfaktor entwickelt haben, mit dem man selbst den Scheckkarten-PC Raspberry Pi unter Druck setzen könnte. Die "Next Unit of Computing" (NUC) wurde erstmals auf der Fachmesse PAX East Anfang April vorgestellt und misst lediglich zehn mal zehn Zentimeter. Auf der Platine kann, wie in einem herkömmlichen PC, ein vollwertiger i3 oder i5-Prozessor (Sandy Bridge) verbaut werden, der auch gleichzeitig zusätzliche Grafikleistung über den integrierten Grafikchip HD 3000 liefert.

Unklare Situation
Als Anschlüsse befinden sich Thunderbolt, HDMI, USB 3.0 sowie zwei SO-DIMM-Slots, in die der RAM verbaut wird. Sehr hilfreich sind vor allem die beiden PCIe-Slots, über die Erweiterungskarten wie zum Beispiel eine Soundkarte verbaut werden könnten. Laut Fred Birang, Senior Product Marketing Engineer bei Intel, sei der NUC hauptsächlich für den Einsatz an Informationsständen und Beschilderungen vorgesehen. Derzeit sei trotz des geplanten Erscheinungstermins im zweiten Halbjahr 2012 noch unklar, ob es auch Modelle für den Endkonsumenten geben werde. Der Preis für ein derartiges Modell soll sich im zweistelligen Bereich bewegen, aber würde vermutlich dennoch weit über dem des Raspberry Pi bewegen, der mit seinen 25 bzw. 35 US-Dollar lediglich die Herstellungskosten abdeckt.

Im Vergleich dazu bietet der Raspberry Pi jedoch nur eine ARM CPU mit 700 MHz und einen integrierten Grafikchip, der jedoch mit seinen Abmessungen von 8,5 mal 5,3 Zentimetern deutlich kleiner als Intels NUC ist.

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