Produkte
08.11.2012

Österreich: Ausgaben für Handys steigen stark

Pro Haushalt und Jahr werden hierzulande 100 Euro für Handys ausgegeben. Damit haben die Ausgaben für Mobiltelefone eine Steigerung erfahren, wie es sie sonst nur bei Heizöl und Sprit gegeben hat. Verwunderlich sind die Studienzahlen nicht: Mehr als ein Drittel der Österreicher nutzen bereits vergleichsweise teure Smartphones.

Wie aus einer Studie des Wirtschaftsberatungsunternehmens RegioPlan hervorgeht, geben österreichische Konsumenten immer mehr Geld für Handys aus. Heute zahlen sie ein Drittel mehr als noch vor zwei Jahren. Ein durchschnittlicher Haushalt gibt mittlerweile 100 Euro im Jahr nur für Handys aus, so das Ergebnis der Studie. Im Vergleich zu anderen Konsumgütern ist diese Steigerung der Haushaltsausgaben beachtlich - nur Sprit und Heizöl haben derartige Mehrausgaben gefordert.

Überraschend ist der Anstieg aber nicht. In Österreich haben grob gerechnet mehr als 33 Prozent der Handy-Nutzer ein Smartphones - und dass diese Geräte auch mit Erstanmeldung und Lockangebot oft mehr als 100 Euro kosten, ist keine Seltenheit. Ebenfalls nicht überraschend: Smartphones seien zu wichtigen Statussymbole geworden, meint RegioPlan-Geschäftsführerein Hanna Bomba-Wilhelmi.

Mehr zum Thema

  • iPhone und Co nur begrenzt für Ältere geeignet
  • Foxconn-Chef klagt über iPhone-Produktion
  • Elop: Nokia will Smartphone-Marktführer werden